Internally funded project
Start date : 30.09.2025
Website: https://github.com/julauch/LISKO
Für neuzugewanderte Schüler:innen im deutschen Bildungssystem stellt der Erwerb schriftsprachlicher Kompetenzen eine zentrale Voraussetzung für schulische Integration und Bildungserfolg dar. Zugleich liegt hierzu bislang nur eine begrenzte Forschungslage vor. Schriftliche Texte sind dabei nicht nur Ausdruck von Schreibkompetenz, sondern übernehmen auch eine wichtige epistemische Funktion und dienen häufig als Grundlage schulischer Leistungsbewertung.
Insbesondere im Kontext von Vorbereitungs- bzw. Intensivklassen ist bislang wenig darüber bekannt, welche Texte Schüler:innen schreiben, aus welchen Anlässen dies geschieht und zu welchen Zwecken die Texte im Unterricht genutzt und bewertet werden. Ebenso ist unklar, wie sich Textkompetenzen im Übergang in Regelklassen entwickeln, vor allem im Hinblick auf sprachliche Komplexität und bildungssprachliche Anschlussfähigkeit.
Das hier vorgestellte Pilotierungsprojekt zielt daher darauf in einem ersten Schritt ab, dringend benötigte Wissensgrundlagen zu schaffen, die zu einem späteren Zeitpunkt die systematische Erfassung der Entwicklung schriftlicher Kompetenzen in initialen Beschulungskontexten mit Hilfe eines Lernerkorpus unterstützen sollen. Zu diesem Zweck wird zunächst eine qualitative leiftragengestützte Interviewstudie durchgeführt, die Lehrer:innenperspektiven auf Schreibanlässe, Schreibzwecke und Bewertungspraxis in Vorbereitungsklassen untersucht. Im Zentrum steht die Frage, nach welchen Kriterien Lehrkräfte die bildungssprachliche Passung lernersprachlicher Texte einschätzen und welche Textsorten sie hierfür als besonders geeignet ansehen.
Für neuzugewanderte Schüler:innen im deutschen Bildungssystem stellt der Erwerb schriftsprachlicher Kompetenzen eine zentrale Voraussetzung für schulische Integration und Bildungserfolg dar. Zugleich liegt hierzu bislang nur eine begrenzte Forschungslage vor. Schriftliche Texte sind dabei nicht nur Ausdruck von Schreibkompetenz, sondern übernehmen auch eine wichtige epistemische Funktion und dienen häufig als Grundlage schulischer Leistungsbewertung.
Insbesondere im Kontext von Vorbereitungs- bzw. Intensivklassen ist bislang wenig darüber bekannt, welche Texte Schüler:innen schreiben, aus welchen Anlässen dies geschieht und zu welchen Zwecken die Texte im Unterricht genutzt und bewertet werden. Ebenso ist unklar, wie sich Textkompetenzen im Übergang in Regelklassen entwickeln, vor allem im Hinblick auf sprachliche Komplexität und bildungssprachliche Anschlussfähigkeit.
Das hier vorgestellte Pilotierungsprojekt zielt daher darauf in einem ersten Schritt ab, dringend benötigte Wissensgrundlagen zu schaffen, die zu einem späteren Zeitpunkt die systematische Erfassung der Entwicklung schriftlicher Kompetenzen in initialen Beschulungskontexten mit Hilfe eines Lernerkorpus unterstützen sollen. Zu diesem Zweck wird zunächst eine qualitative leiftragengestützte Interviewstudie durchgeführt, die Lehrer:innenperspektiven auf Schreibanlässe, Schreibzwecke und Bewertungspraxis in Vorbereitungsklassen untersucht. Im Zentrum steht die Frage, nach welchen Kriterien Lehrkräfte die bildungssprachliche Passung lernersprachlicher Texte einschätzen und welche Textsorten sie hierfür als besonders geeignet ansehen.