Metakognitive Selbstbewertung und Unterricht

Drittmittelfinanzierte Einzelförderung


Details zum Projekt

Projektleiter/in:
Prof. Dr. Stephan Kröner

Projektbeteiligte:
Dr. Eva Fritzsche

Beteiligte FAU-Organisationseinheiten:
Lehrstuhl für Empirische Bildungsforschung

Mittelgeber: Elitenetzwerk Bayern
Projektstart: 01.01.2009
Projektende: 31.12.2011


Forschungsbereiche

Handlungsregulation
Lehrstuhl für Empirische Bildungsforschung


Abstract (fachliche Beschreibung):


Für die Evaluation und Optimierung von Trainings- und Unterrichtsmaßnahmen zur Förderung selbstregulierten Lernens werden ökonomische und valide Maße zur Diagnostik metakognitiver Kompetenzen benötigt. Besondere Bedeutung kommt hierbei Selbstbeobach­tung und Selbstbewertung zu. Diese Variablen wiederum sollten auf der Ebene dispositioneller Handlungsregulation einen engen Zusammenhang mit domänen- und aufgabenspezifischen Selbstkonzepten aufweisen. Im Zentrum des Projekts steht daher die Frage, inwieweit metakognitive Antwortsicherheitseinschätzungen als Maß zur Diagnostik des Selbstkonzepts verwendet werden können. Dies wird empirisch untersucht, und es wird davon ausgehend diskutiert, welche Vorteile die aus Antwortsicherheiten abgeleiteten Maße aufweisen, wenn es darum geht, die Qualität der Selbstbeobachtung und Selbstbewertung von Schülern zu diagnostizieren und Trainings- und Unterrichtsmaßnahmen zur Förderung der Selbstregulation von Schülerinnen und Schülern weiterzuentwickeln.



Publikationen

Fritzsche, E. (2012). Antwortsicherheit von Grundschulkindern: ein Maß für das Selbstkonzept? (Dissertation).
Fritzsche, E., Kröner, S., Dresel, M., Kopp, B., & Martschinke, S. (2012). Confidence scores as measures of metacognitive monitoring in primary students? (Limited) Validity in predicting academic achievement and the mediating role of self-concept. Journal for educational research online, 4, 120-142.

Zuletzt aktualisiert 2018-22-11 um 18:20