Performance Engineering


Organisationseinheit:
Professur für Höchstleistungsrechnen

Beschreibung:

Performance Engineering ist ein strukturierter, modellbasierter Prozess zur zielgerichteten Optimierung und Parallelisierung von Basisoperationen, Algorithmen und Anwenderprogrammen für moderne Hardwarearchitekturen. Mit Hilfe geeigneter Performancemodelle wird die Wechselwirkung von Anwendung mit einer gegebenen Hardwarearchitektur beschrieben und damit das laufzeitlimitierende  Bottleneck sowie ein Wert für die maximale Leistung der Applikation auf der gegebenen Hardwarearchitektur bestimmt. Ein Vergleich der gemessenen Werte zeigt, ob diese erreicht wird. Falls dies nicht der Fall ist zeigt eine Analyse der Ursachen zielgerichtete Optimierungs- und Parallelisierungsstrategien auf. Dieser Ansatz ist nicht auf klassische Mikroprozessorarchitekturen beschränkt und kann darüber hinaus auch für Performanceprojektionen für zukünftige Rechnerarchitekturen verwendet werden. Typischerweise werden analytische Performancemodelle wie das Roofline-Model oder das in der Arbeitsgruppe entwickelte Execution-Cache-Memory (ECM) Modell verwendet.


Forschungsprojekt(e)


(Energy Oriented Center of Excellence: toward exascale for energy):
EoCoE-II: Energy Oriented Center of Excellence: toward exascale for energy (Performance evaluation, modelling and optimization)
Prof. Dr. Gerhard Wellein
(01.01.2019 - 31.12.2021)
SeASiTe: Selbstadaption für zeitschrittbasierte Simulationstechniken auf heterogenen HPC-Systemen
Prof. Dr. Gerhard Wellein
(01.03.2017 - 29.02.2020)
ProPE: Prozessorientierte Dienststruktur für Perfomance Engineering von wissenschaftlicher Software an deutschen HPC-Zentren
Prof. Dr. Gerhard Wellein
(01.01.2017 - 31.12.2019)
(SPP 1648: Software for Exascale Computing):
SPPEXA: EXASTEEL II - Bridging Scales for Multiphase Steels
Prof. Dr. Gerhard Wellein
(01.01.2016 - 31.12.2018)

Zuletzt aktualisiert 2018-24-10 um 15:03