Poya A (2024)
Publication Language: German
Publication Type: Book chapter / Article in edited volumes
Publication year: 2024
Publisher: transcript
Edited Volumes: Afghanistan 2001-2021. Gewaltideologien und ein Hauch von offener Gesellschaft
City/Town: Bielefeld
Pages Range: 59-77
Der Artikel behandelt die jüngere Geschichte Afghanistans seit dem Putsch der marxistisch-leninistischen Demokratischen Volkspartei Afghanistans (DVPA) im Jahr 1978. Auf eine ideologisch verengte und machtpolitisch instrumentalisierte Phase marxistischer Herrschaft folgten islamistische Gewaltregime der Mudschahedin und später der Taliban, die das Land bis 2001 mit Krieg und Zerstörung überzogen. Im Mittelpunkt steht der bislang wenig erforschte afghanische Intellektuelle Ismail Akbar (1950–2015), dessen Werke und intellektuelle Biografie herangezogen werden, um diese spannungsreiche Entwicklung zu analysieren. Akbar begleitete diese Epoche politisch wie intellektuell, wechselte zwischen unterschiedlichen ideologischen Lagern und unterzog marxistische und islamistische Gewaltideologien ebenso wie westliche Praktiken nach 2001 einer kritischen Analyse. Damit trägt der Artikel zur intellektuellen Geschichte Afghanistans bei und eröffnet zugleich neue Perspektiven auf die ideologischen Konfliktlinien, die das Land bis in die Gegenwart prägen.
APA:
Poya, A. (2024). Vom Sozialismus zum Sufismus. Reflexionen über die jüngere Geschichte Afghanistans am Beispiel von Ismail Akbar (1950-2015). In Abbas Poya (Hrg.), Afghanistan 2001-2021. Gewaltideologien und ein Hauch von offener Gesellschaft. (S. 59-77). Bielefeld: transcript.
MLA:
Poya, Abbas. "Vom Sozialismus zum Sufismus. Reflexionen über die jüngere Geschichte Afghanistans am Beispiel von Ismail Akbar (1950-2015)." Afghanistan 2001-2021. Gewaltideologien und ein Hauch von offener Gesellschaft. Hrg. Abbas Poya, Bielefeld: transcript, 2024. 59-77.
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