Wagner S, Stört D (2026)
Publication Language: German
Publication Type: Journal article, Online publication
Publication year: 2026
Pages Range: 37-68
Journal Issue: 4
URI: https://unipub.uni-graz.at/musea
Open Access Link: https://doi. org/10.25364/32.2:2026.1.3
Der Beitrag untersucht die historische Entwicklung der Objektdokumentation anhand der Berliner Kunstkammer und ihrer Nachfolgeinstitutionen von der Frühen Neuzeit bis heute. Auf Basis ausgewählter Inventare und Dokumentationsmedien wird gezeigt, wie sich Praktiken des Verzeichnens, Ordnens und Bewertens von Sammlungsobjekten unter institutionellen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Einflüssen wandelten. Die Analyse reicht von juristisch veranlassten Besitzverzeichnissen des 17. Jahrhunderts über fachlich differenzierte Kataloge des 18. und 19. Jahrhunderts bis zur standardisierten analogen und digitalen Inventarisierung seit dem 20. Jahrhundert. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Provenienzforschung sowie aktuellen Anforderungen an eine transparente, ethisch verantwortliche und interoperable Sammlungsdokumentation. Am Beispiel digitaler Objektbiografien und semantischer Knowledge Graphen auf Basis des CIDOC CRM wird gezeigt, wie heterogene Sammlungsdaten vernetzt und forschungsorientiert nutzbar gemacht werden können.
APA:
Wagner, S., & Stört, D. (2026). Vom Inventar zum Knowledge Graph – Objektdokumentation im Wandel der Zeit am Beispiel der Berliner Kunstkammer und ihrer Nachfolge-Institutionen. MUSEA, 4, 37-68.
MLA:
Wagner, Sarah und Diana Stört. "Vom Inventar zum Knowledge Graph – Objektdokumentation im Wandel der Zeit am Beispiel der Berliner Kunstkammer und ihrer Nachfolge-Institutionen." MUSEA 4 (2026): 37-68.
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