Third Party Funds Group - Overall project
Acronym: DiSo-SGW
Start date : 01.06.2023
End date : 31.12.2025
Website: https://digitale-souveränität.online
In dem Projektverbund arbeiten unter dem Lead der Universität Bamberg zwölf Universitäten und das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) in sieben Bundesländern zusammen: Im Forschungsverbund werden in unterschiedlichen Teilprojekten fachspezifische und fächerübergreifende Fortbildungsangebote zur Erweiterung der digitalen Souveränität von Lehrkräften in den sprachlichen, gesellschafts- und wirtschaftswissenschaftlichen Fächer entwickelt. Diese sollen die Lehrkräfte bei der Planung, Entwicklung, Durchführung und Evaluation von digitalem und digital-gestütztem Fachunterricht unterstützen.
Was die Entwicklung der Lehrkräftefortbildungen in DiSo-SGW von anderen Initiativen unterscheidet, ist, dass in DiSo-SGW Fortbildungsangebote forschungsbasiert entwickelt werden – in Kooperation zwischen Wissenschaft und Schulpraxis: Sie werden in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus der ersten, zweiten und dritten Phase der Lehrkräftebildung entwickelt, bevor sie implementiert und in den beteiligten Bundesländern disseminiert werden. Dies geschieht in Kooperation mit den Fortbildungseinrichtungen und Landesinstituten der beteiligten Bundesländer.
In dem Verbundforschungsprojekt DiSo-SGW werden unter dem Lead der Universität Bamberg fachspezifische und fachübergreifende Fortbildungsangebote und Förderkonzepte für die Vermittlung und den Aufbau digitaler Souveränität in den Sprachen, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften entwickelt, hinsichtlich ihrer Wirksamkeit untersucht und disseminiert.
Die Fortbildungsangebote sollen die Lehrkräfte bei der Planung, Entwicklung, Durchführung und Evaluation von digitalem und digital-gestütztem Fachunterricht unterstützen.
Sie werden dem Kompetenzzentrum des Bundes Sprache/Gesellschaft/Wirtschaft zur Verfügung gestellt.
Die Arbeit im Forschungsverbund basiert auf der Verknüpfung von Expertise aus der ersten, zweiten und dritten Phase der Lehrkräftebildung.
Um bedarfsorientierte und passgenaue Fortbildungsangebote zur Erweiterung digitaler Souveränität von Lehrkräften zu entwickeln, kooperieren in DiSo und DiäS projektintern drei Entwicklungs-, Forschungs- und Transfergruppen (EFT A, B und C) mit je eigenen Zielen und Aufgaben.
In der Entwicklungsforschungs- und Transfergruppe A (EFT A) arbeiten Akteure aus Universitäten, Schulen und Studienseminaren an der Entwicklung, Evaluation und Optimierung von fachspezifischen sowie fachübergreifenden Fortbildungsangeboten für Lehrkräfte sowie Förderangeboten für Schülerinnen und Schüler, um den Fachunterricht in den sprachlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ästhetischen Fächern passgenau zu verbessern und Schülerinnen und Schülern nachhaltige Bildungserfahrungen in der digitalen Welt zu ermöglichen.
Aufgabe der Entwicklungsforschungs- und Transfergruppe B ist die querschnittlich-überfachliche Bereitstellung eines technologisch-konzeptionellen Supportsystems zur Förderung digitaler Souveränität auf Basis einschlägiger Vorarbeiten (z.B. DigiLLabs, Digi4all, DigiText4all, Text+; KI-gesteuerte digitale Feedbacks, digitale Simulationen), um die EFT A-Teams bei der bedarfsgerechten Implementierung ihrer Angebote in eine digitale Infrastruktur zu unterstützen. In enger Abstimmung zwischen EFT A und B entstehen so Angebote für einen digitalen bzw. digital gestützten Fachunterricht, die auf Basis inklusiver, diversitätssensibler und sprachbewusster Prinzipien aktuelle Desiderate digitalen und fachlichen Lehrens und Lernens beseitigen.
Die Entwicklungsforschungs- und Transfergruppe C sorgt für die Abstimmung und Evaluation von Qualitätsstandards sowie die Bereitstellung und Ausdifferenzierung von Evaluationsinstrumenten, um sowohl fachspezifische als auch teilprojektübergreifende indikatorengestützte Monitoringmaßnahmen zu gewährleisten.
Während der projektinterne Transfer zwischen EFT A, B und C die Verknüpfung von bereichsspezifischer Expertise aus der ersten und zweiten Phase der Lehrkräftebildung ermöglicht, ermöglichen Kooperationen mit den Fort- und Weiterbildungsreinrichtungen interessierter Bundesländer die bundesweite Dissemination und Implementation der Fortbildungsangebote. Interessierte Fortbildungseinrichtungen, Schulen oder Studienseminare sind weiterhin herzlich eingeladen, bei Interesse an Kooperationen und an unseren Fortbildungsangeboten Kontakt zu uns aufzunehmen.