Third Party Funds Group - Sub project
Acronym: KOMSENS-6G
Start date : 01.11.2022
End date : 14.11.2025
Der Lehrstuhl LITES beschäftigt sich mit den grundlegenden technologischen Analysen und der technischen Realisierbarkeit von ICaS-Sensing-Diensten durch einen Multi-Sensor-Link-Ansatz auf Basis von Coordinated Multi-Point Communications (CoMP) Methoden. Ziel ist es ein grundlegendes Verständnis für die Anforderungen, Einflussgrößen, Metriken, Trade-offs und Limitationen solcher Systeme herauszuarbeiten und dabei die wechselseitigen Abhängigkeiten und Beeinflussungen von applikationsspezifisch erzielbarem Quality-of-Sensing (Sensing-Dienst) und Quality-of-Service (Kommunikationsdienst) aufzuzeigen und zu modellieren.
Das Ziel von KOMSENS-6G ist es, das Mobilfunksystem der 6. Generation um eine weitere Kernfunktionalität – neben der Kommunikation – zu erweitern: der Funk-Sensorik oder auch im Folgenden Sensing genannt. Wir sehen die Fähigkeit, die Umgebung mit Hilfe von Mobilfunksignalen sensorisch zu erfassen, als essentiell und nützlich für zukünftige Mobilfunksysteme an sowohl im öffentlichen Raum als auch im Rahmen von sogenannten Campus-Netzen. Neue Anwendungsfälle in Bereichen wie industrielle Produktion (z.B. digitaler Zwilling) und Mobilität (z.B. Verkehrsüberwachung) werden ermöglicht. Außerdem kann hiermit die Kommunikationsschnittstelle besser optimiert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden wir alle relevanten Komponenten des Mobilfunksystems entsprechend analysieren und anpassen, so dass die Sensing-Funktionalität selbst Bestandteil des Gesamtsystems ist, d.h. wir streben eine tiefe Integration des Sensings ins Mobilfunksystem an, im Gegensatz zu anderen Ansätzen, bei denen die Sensing-Funktionalität durch separate Systeme realisiert wird (wie zum Beispiel Automobil-Radar) und das Mobilfunksystem nur als Mittel zur Datenkommunikation zwischen den externen Sensoren genutzt wird.