6G-Konzepte für nachhalte Smart Cities, vernetzte Mobilität und Campusnetze (6G-Plattform)
Third Party Funds Group - Sub project
Acronym:
6G-Plattform
Start date :
01.10.2021
End date :
30.09.2025
Overall project details
Overall project
Plattform für zukünftige Kommunikationstechnologien und 6G (6G Plattform)
Project details
Short description
Die wissenschaftlichen Beiträge der 6G-Plattform behandeln insbesondere
Fragestellungen von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Ergänzend zur
internen Wissenschaftskommunikation im Rahmen der 6G-Initiative, richtet
sich die 6G-Plattform auch an Rezipierende außerhalb der Wissenschaft.
Es wird Raum für Dialog geschaffen, durch den breite Teile der
Bevölkerung von technikaffinen bis hin zu weniger an Technik
interessierten Gruppen erreicht werden sollen. In der Gesellschaft wird
so frühzeitig eine möglichst breite Teilhabe am Innovationspotenzial von
6G generiert, die perspektivisch auch der Wirtschaft zugutekommt.
Insgesamt leistet die 6G-Plattform einen wichtigen Beitrag zum Aufbau
eines 6G-Ökosystems, und damit, um die technologische Souveränität
Deutschlands bei künftigen 6G-Technologien voranzutreiben.
Der Lehrstuhl für Intelligente Technische Elektronik und Systeme
konzentriert sich hierbei auf die Harmonisierung der verschiedenen
Anwendungsfälle aus der 6G-BMBF Initiative. Mit dem Ziel, die
Standardisierung voranzutreiben, sollen verschiedene Applikationen
aufgezeigt und deren Anforderungen definiert werden. Dies wird in der
Fachgruppe 6G ROADMAP
„Zukunftslabor – 6G für Smart Cities, vernetzte Mobilität, Campusnetze“
mit der Technischen Universität Berlin als Co-Leitung adressiert.
Zudem teilt sich der Lehrstuhl mit dem Barkhausen Institut die Leitung der
Fachgruppe 6G TRUST
„Vertrauenswürdigkeit“, deren Fokus auf der Abstimmung von
6G-Sicherheitsanforderungen und -konzepten liegt. Dabei werden die
Aspekte Verlässlichkeit (einschließlich Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit
und Resilienz), Überprüfbarkeit, Beherrschbarkeit, Betriebssicherheit,
sowie insbesondere die Bereiche Datenschutz (Privacy) und
Datensicherheit (Security) betrachtet.
Zur Erhöhung der Resilienz
zukünftiger Netze wie 6G wird die Integration grundlegender Prinzipien
auf allen Systemebenen erforderlich sein. Um dieser Entwicklung neue
Impulse zu geben, wurde im Rahmen der 6G Platform Germany die
Fachgruppe „Resilient-by-Design“ gegründet.
Scientific Abstract
Das Ziel des Projekts „Plattform für zukünftige
Kommunikationstechnologien und 6G (6G-Plattform Deutschland)“ ist es,
sowohl wissenschaftliche Beiträge zur inhaltlichen Gestaltung von 6G zu
leisten als auch die wissenschaftlich-organisatorische Begleitung der
Prozesse sicherzustellen, die zur erfolgreichen Umsetzung des
deutsch-europäischen 6G-Programms nötig sind. Dazu wird eine
Harmonisierung mit der internationalen Regulierung und Standardisierung
vorangetrieben, sowie Partizipationsmöglichkeiten von Gesellschaft und
Wirtschaft geschaffen. Entsprechend wird durch die 6G-Plattform
sichergestellt, dass sich auch Anwendergruppen, die nicht aktiv in der
Mobilfunkforschung engagiert sind, bei der Identifikation von
6G-Leitanwendungen und Anforderungen einbringen können. Im Fokus steht
die Sicherstellung einer effizienten Harmonisierung von Visionen und
Konzepten mit dem Ziel, eine einheitliche deutsche Position zu
definieren. Die dabei nötige umfassende und inklusive Berücksichtigung
möglichst aller Stakeholder, Vorhaben und wesentlichen Parteien ist
Bestandteil der Begleitforschungsaktivitäten der 6G-Plattform. Dabei
wird berücksichtigt, dass die Definition von 6G ein dynamischer Prozess
mit sich zurzeit noch dynamisch ändernden Agenden ist.
Involved:
Contributing FAU Organisations:
Funding Source