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Zur Reduktion des Netzausbaubedarfs durch Redispatch und effizientes Engpassmanagement: Eine modellbasierte Abschätzung


Publication Details
Author(s): Grimm V, Rückel B, Sölch C, Zöttl G
Publisher: Springer Verlag (Germany)
Publication year: 2016
Volume: 41
Journal issue: 4
Pages range: 465-498
ISSN: 0937-0862
eISSN: 2364-3943

Abstract

In der energiepolitischen Debatte werden derzeit Maßnahmen zur Reduktion des notwendigen
Übertragungsnetz-Ausbaus diskutiert. Dieser Beitrag analysiert das Potential zweier Maßnahmen, die mit
verhältnismässig geringfügigen Anpassungen des Ordnungsrahmens realisierbar sind: Eine Berücksichtigung
von Möglichkeiten des Redispatch schon bei der Netzentwicklungsplanung und effizientes
Einspeisemanagement. Modellrechnungen zeigen, dass beide Maßnahmen geeignet sind, den Netzausbau zu
reduzieren und eine Kombination beider Maßnahmen sogar einen substanziellen Teil des Netzausbaus
verzichtbar machen kann. Wir zeigen darüber hinaus, dass beide Maßnahmen das Potential haben, moderate
Wohlfahrtsgewinne zu ermöglichen, die sich mittelfristig in niedrigeren Stromkosten wiederspiegeln. Die
Kombination beider Maßnahmen generiert im Modell 83% des Wohlfahrtsgewinns in einem First-Best
Benchmark, in dem alle Investitions- und Produktionsentscheidungen optimal getroffen werden.



Focus Area of Individual Faculties


How to cite
APA: Grimm, V., Rückel, B., Sölch, C., & Zöttl, G. (2016). Zur Reduktion des Netzausbaubedarfs durch Redispatch und effizientes Engpassmanagement: Eine modellbasierte Abschätzung. List Forum für Wirtschafts- und Finanzpolitik, 41(4), 465-498. https://dx.doi.org/10.1007/s41025-016-0027-5

MLA: Grimm, Veronika, et al. "Zur Reduktion des Netzausbaubedarfs durch Redispatch und effizientes Engpassmanagement: Eine modellbasierte Abschätzung." List Forum für Wirtschafts- und Finanzpolitik 41.4 (2016): 465-498.

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Last updated on 2017-06-26 at 03:03
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