Das Verkäufer-Umwandlungsmodell nach dem Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz (UntStFG)

Beitrag in einer Fachzeitschrift


Details zur Publikation

Autor(en): Scheffler W
Zeitschrift: Unternehmensteuern und Bilanzen
Verlag: NWB Verlag
Jahr der Veröffentlichung: 2002
Seitenbereich: 582-592
ISSN: 1615-8024


Abstract


In diesem Beitrag wird untersucht, ob es sich aus steuerlicher Sicht empfiehlt, vor der Veräußerung der Beteiligung die Kapitalgesellschaft in eine Personen-gesellschaft umzuwandeln. Im Gegensatz zum Umwandlungsmodell wird der Rechtsformwechsel nicht vom Käufer vorgenommen, sondern vom Verkäufer. Die Vorteilhaftigkeit des Verkäufer-Umwandlungsmodells hängt von mehreren Einflussfaktoren ab. Die Analysen zeigen, dass das Verkäufer-Umwandlungs-modell sich dann als Akquisitionsmodell eignet, wenn eine natürliche Person die Anteile bei Gründung der Kapitalgesellschaft übernommen hat und sie den halben Steuersatz nach § 34 Abs. 3 EStG in Anspruch nehmen kann. Das Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz führt zwar zu einer Mehrbelastung des Verkäufer-Umwandlungsmodells, es hebt aber in dieser Situation seine Vorteilhaftigkeit nicht auf. Im Erwerberfall sowie für körperschaftsteuerpflichtige Veräußerer ist das Verkäufer-Umwandlungsmodell dagegen nicht zu empfehlen.



FAU-Autoren / FAU-Herausgeber

Scheffler, Wolfram Prof. Dr.
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre


Zitierweisen

APA:
Scheffler, W. (2002). Das Verkäufer-Umwandlungsmodell nach dem Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz (UntStFG). Unternehmensteuern und Bilanzen, 582-592.

MLA:
Scheffler, Wolfram. "Das Verkäufer-Umwandlungsmodell nach dem Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz (UntStFG)." Unternehmensteuern und Bilanzen (2002): 582-592.

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Zuletzt aktualisiert 2018-09-08 um 17:38