Veräußerung von Kapitalgesellschaften aus steuerlicher Sicht - share deal oder asset deal?

Beitrag in einer Fachzeitschrift


Details zur Publikation

Autor(en): Scheffler W
Zeitschrift: Steuer und Wirtschaft
Verlag: Verlag Dr. Otto Schmidt
Jahr der Veröffentlichung: 2001
Seitenbereich: 293-307
ISSN: 0341-2954


Abstract


In dem Beitrag wird diskutiert, ob es sich nach Inkrafttreten des Steuer-senkungsgesetzes aus steuerlicher Sicht empfiehlt, den Verkauf einer Kapitalgesellschaft als asset deal oder als share deal abzuwickeln. Nicht untersucht wird, wie die Besteuerung den Unternehmenswert beeinflusst. Ob der Verkauf der Kapitalgesellschaft über einen share deal oder über einen asset deal abzuwickeln ist, hängt aus steuerlicher Sicht im Wesentlichen von drei Einflussfaktoren ab: (1) Status der Anteile auf Seiten des Veräußerers, (2) für den Veräußerer und den Käufer geltende Steuersätze sowie (3) Zeitraum, über den sich auf Ebene des Käufers die stillen Reserven auflösen bzw. der im Kaufpreis mitvergütete Geschäftswert abgeschrieben werden kann. Auch wenn sich keine allgemein verbindliche Vorteilhaftigkeitsaussage treffen lässt, so ist dennoch festzustellen, dass sich in der Mehrzahl der Fälle ein share deal günstiger darstellt als ein asset deal.



FAU-Autoren / FAU-Herausgeber

Scheffler, Wolfram Prof. Dr.
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre


Zitierweisen

APA:
Scheffler, W. (2001). Veräußerung von Kapitalgesellschaften aus steuerlicher Sicht - share deal oder asset deal? Steuer und Wirtschaft, 293-307.

MLA:
Scheffler, Wolfram. "Veräußerung von Kapitalgesellschaften aus steuerlicher Sicht - share deal oder asset deal?" Steuer und Wirtschaft (2001): 293-307.

BibTeX: 

Zuletzt aktualisiert 2018-09-08 um 06:10