Wider die Feinde der Humanität

Beitrag in einer Fachzeitschrift
(anderer)


Details zur Publikation

Autor(en): Safferling C
Zeitschrift: Juristische Schulung
Jahr der Veröffentlichung: 2000
Band: 40
Heftnummer: 8
Seitenbereich: 735 - 739
ISSN: 0022-6939
Sprache: Deutsch


Abstract


In dem Beitrag werden vor dem Hintergrund der Verfolgung des Völkermords durch den in Zukunft zu errichtenden Internationalen Strafgerichtshof einheitliche Maßstäbe für die Auslegung des StGB § 220a sowie des völkerrechtlichen Völkermordtatbestandes herausgearbeitet. In diesem Zusammenhang beleuchtet der Verfasser auch die historische Entwicklung der strafrechtlichen Sanktionierung des Völkermordes und weist auf die bisherige Rechtsprechungspraxis nationaler und internationaler Gerichte hin. Insgesamt sei festzuhalten, daß eine restriktive Anwendung des Völkermordtatbestandes vorzunehmen ist, um die notwendige Abgrenzung zu anderen Straftaten beizubehalten. Völkermord sei zu bejahen, wenn die Tötung sowie die schwere körperliche oder seelische Mißhandlung oder anderweitige Maßnahmen gegenüber den Mitgliedern einer nationalen, ethnischen, rassischen oder religiösen Gruppe mit der Absicht der völligen oder teilweisen Zerstörung dieser Gruppe erfolgen.



Zitierweisen

APA:
Safferling, C. (2000). Wider die Feinde der Humanität. Juristische Schulung, 40(8), 735 - 739.

MLA:
Safferling, Christoph. "Wider die Feinde der Humanität." Juristische Schulung 40.8 (2000): 735 - 739.

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Zuletzt aktualisiert 2018-08-08 um 06:54