Zwangsarbeit vor US amerikanischen Gerichten

Beitrag in einer Fachzeitschrift
(anderer)


Details zur Publikation

Autor(en): Safferling C
Zeitschrift: Neue juristische Wochenschrift
Jahr der Veröffentlichung: 2000
Band: 53
Heftnummer: 27
Seitenbereich: 1922 - 1924
ISSN: 0341-1915
Sprache: Deutsch


Abstract


Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Urteil des District Court of New Jersey, 1999-09-13, Burger-Fischer ua ./. Degussa AG und Lichtmann ua ./. Siemens AG, 57 F.Supp.2d 248, 1999 U.S. Dist.Lexis 13864, in dem es um Schadensersatzansprüche und Bereicherungsansprüche wegen der Wegnahme von Gold, wegen der Arbeitsleistung bei der Produktion von Zyklon B und wegen Zwangsarbeit bei deutschen Firmen zur Zeit des Nationalsozialismus geht. Der Verfasser erläutert den prozessualen und historischen Hintergrund des Verfahrens und weist auf die Kontroverse um die Behandlung von Ansprüchen von Zwangsarbeitern hin. In diesem Zusammenhang erläutert er auch das US-amerikanische Institut der class action. Der District Court of New Jersey habe die Klage im Vorverfahren nach dem Grundsatz der political question doctrine abgewiesen. Der Verfasser plädiert in diesem Zusammenhang dafür, die strafrechtliche Verfolgung von Menschenrechtsverstößen durch die Gewährung zivilrechtlichen Rechtsschutzes zu ergänzen.



Zitierweisen

APA:
Safferling, C. (2000). Zwangsarbeit vor US amerikanischen Gerichten. Neue juristische Wochenschrift, 53(27), 1922 - 1924.

MLA:
Safferling, Christoph. "Zwangsarbeit vor US amerikanischen Gerichten." Neue juristische Wochenschrift 53.27 (2000): 1922 - 1924.

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