Medienpädagogik in der Lehrerbildung - Fehlanzeige?.

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Details zur Publikation

Autor(en): Kammerl R
Jahr der Veröffentlichung: 2009
Band: 4
Seitenbereich: 12-14
Sprache: Deutsch


Abstract


Das Lehramtsstudium muss Lehrkräfte dazu befähigen, Schülerinnen und Schüler Medienkompetenz zu vermitteln, damit sie sich in den Medienwelten selbstbewusst und verantwortungsvoll bewegen können. Außerdem soll es die Pädagogen ermutigen, Medien verstärkt für Lernen und Erziehen zu nutzen. Medienpädagogik sollte deshalb, so der Bericht des Schulausschusses der Kultusministerkonferenz (KMK) vom 11. Dezember 1998, »verpflichtender Bestandteil sowohl der allgemein erziehungswissenschaftlichen als auch der spezifisch fachdidaktischen Ausbildung in der ersten und in der zweiten Phase der Lehrerausbildung sein«.



Doch eine medienpädagogische Grundbildung – wie von der KMK und Experten gefordert – ist bisher in keinem Bundesland als verpflichtender Bestandteil in der Lehrerbildung umgesetzt worden. Auch wenn der Bereich nominell in den Prüfungsordnungen auftaucht, bleibt er in den Studienordnungen und in der Prüfungspraxis optional, d.h. der Besuch entsprechender Lehrveranstaltungen ist nicht verbindlich, und das Thema kann für die Prüfung weggelassen werden.



FAU-Autoren / FAU-Herausgeber

Kammerl, Rudolf Prof. Dr.
Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik


Zitierweisen

APA:
Kammerl, R. (2009). Medienpädagogik in der Lehrerbildung - Fehlanzeige?.

MLA:
Kammerl, Rudolf. Medienpädagogik in der Lehrerbildung - Fehlanzeige?. 2009.

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Zuletzt aktualisiert 2018-19-04 um 04:02