Die Hebesatzpolitik bei der Gewerbesteuer nach den Unternehmensteuerreformen

Beitrag in einer Fachzeitschrift


Details zur Publikation

Autor(en): Scheffler W, Büttner T, von Schwerin A
Zeitschrift: Perspektiven der Wirtschaftspolitik
Verlag: Blackwell Publishing Inc.
Jahr der Veröffentlichung: 2014
Seitenbereich: 346-354
ISSN: 1465-6493
eISSN: 1468-2516


Abstract


In diesem Beitrag wird untersucht, ob der Anstieg der Hebesätze bei der Gewerbesteuer in den letzten Jahren eine Folge der Unternehmen-steuerreformen der Jahre 2001 und 2008 ist. Es wird argumentiert, dass durch die Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer die durch viele Mängel gekennzeichnete Gewerbesteuer „subventioniert“ wird. Dies könnte Gemeinden veranlasst haben, den Hebesatz zu erhöhen. Eine Analyse mit Daten der Gewerbesteuerstatistik zeigt, dass Gemeinden mit einem hohen Anteil an Einzelunternehmen und Personengesellschaften nach der weitgehenden Anrechnung der Gewerbesteuer seit 2008 ihren Gewerbesteuer-hebesatz im Vergleich zu anderen Gemeinden tendenziell stärker erhöht haben. Dieses Ergebnis legt nahe, dass die Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer die politischen und wirtschaftlichen Kosten einer Erhöhung des Hebesatzes gesenkt hat.



FAU-Autoren / FAU-Herausgeber

Büttner, Thiess Prof. Dr.
Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft
Scheffler, Wolfram Prof. Dr.
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre
Graf von Schwerin, Axel
Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft


Zitierweisen

APA:
Scheffler, W., Büttner, T., & von Schwerin, A. (2014). Die Hebesatzpolitik bei der Gewerbesteuer nach den Unternehmensteuerreformen. Perspektiven der Wirtschaftspolitik, 346-354.

MLA:
Scheffler, Wolfram, Thiess Büttner, and Axel von Schwerin. "Die Hebesatzpolitik bei der Gewerbesteuer nach den Unternehmensteuerreformen." Perspektiven der Wirtschaftspolitik (2014): 346-354.

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Zuletzt aktualisiert 2018-09-08 um 18:38