Phasenanalyse und Spurenelementgehalte von Riffsanden der Seychellen

Beitrag in einem Sammelwerk
(Originalarbeit)


Details zur Publikation

Autorinnen und Autoren: Bausch W, Krumm S, Munnecke A
Herausgeber: Walter Michael Bausch
Titel Sammelwerk: Erlanger Beiträge zur Petrographischen Mineralogie
Verlagsort: Erlangen
Jahr der Veröffentlichung: 2012
Band: 22
Seitenbereich: 29-36
ISSN: 0940-1830
Sprache: Deutsch


Abstract


Riffsande der Seychellen-Inseln setzen sich im Mittel aus knapp 60 % Aragonit und knapp 30 % Mg-Calcit zusammen. Quarz und zwei andere Calcit-Varietäten stellen den Rest. Häufigstes Spurenelement ist Magnesium mit 1,6 %, gefolgt von Strontium mit 4550 ppm (Mittelwerte; bei erheblicher Streubreite). Extrapoliert auf reine Komponenten, finden sich 6-7 % Mg im Mg-Calcit, sowie 7160 ppm Sr im Aragonit. Eine Gleichung der negativen Korrelation Sr/Mg kann festgelegt werden. Die Riffsande variieren auch in den Korngrößen. Grobe Sande enthalten relativ mehr Mg-Calcit, feine Sande relativ mehr Aragonit. Konsequenterweise variieren auch die Spurenelementgehalte sinngemäß: feine Sande führen relativ mehr Sr, grobe Sande relativ mehr Mg.



FAU-Autorinnen und Autoren / FAU-Herausgeberinnen und Herausgeber

Bausch, Walter Prof. Dr.
Naturwissenschaftliche Fakultät
Krumm, Stefan Dr.
Lehrstuhl für Endogene Geodynamik
Munnecke, Axel Prof. Dr.
Professur für Paläontologie (Schwerpunkt Faziesanalyse)


Zitierweisen

APA:
Bausch, W., Krumm, S., & Munnecke, A. (2012). Phasenanalyse und Spurenelementgehalte von Riffsanden der Seychellen. In Walter Michael Bausch (Hrg.), Erlanger Beiträge zur Petrographischen Mineralogie. (pp. 29-36). Erlangen.

MLA:
Bausch, Walter, Stefan Krumm, and Axel Munnecke. "Phasenanalyse und Spurenelementgehalte von Riffsanden der Seychellen." Erlanger Beiträge zur Petrographischen Mineralogie. Hrg. Walter Michael Bausch, Erlangen, 2012. 29-36.

BibTeX: 

Zuletzt aktualisiert 2019-20-07 um 07:15