Einbringung von Einzelunternehmen in eine Kapitalgesellschaft - Einfluss des Zinsniveaus und der Gewerbesteuer auf das Bewertungswahlrecht

Beitrag in einer Fachzeitschrift


Details zur Publikation

Autor(en): Scheffler W, Christ R, Mayer G
Zeitschrift: Deutsches Steuerrecht
Verlag: C.H.BECK
Jahr der Veröffentlichung: 2014
Seitenbereich: 1406-1411
ISSN: 0949-7676


Abstract


Bei der Einbringung eines Einzelunternehmens in eine Kapitalgesellschaft wählen viele Steuerpflichtige die Buchwertfortführung. In diesem Beitrag wird gezeigt, dass eine Bewertung mit dem gemeinen Wert aufgrund der damit verbundenen steuerlichen Entlastungen (Freibetrag nach § 16 Absatz 4 EStG, Steuersatzermäßigung nach § 34 EStG und Nichterfassung bei der Gewerbesteuer) häufig mit einer geringeren Steuerbelastung verbunden ist. Eine Hauptursache dafür ist, dass bei dem derzeit niedrigen Zinsniveau dem mit einer Auflösung der stillen Reserven verbundenen negativen Zeiteffekt nur ein geringes Gewicht zukommt. Hohe Gewerbesteuerhebesätze verstärken die Tendenz zugunsten der Empfehlung für den gemeinen Wert.



FAU-Autoren / FAU-Herausgeber

Christ, Ramona
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre
Mayer, Georg
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre
Scheffler, Wolfram Prof. Dr.
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre


Zitierweisen

APA:
Scheffler, W., Christ, R., & Mayer, G. (2014). Einbringung von Einzelunternehmen in eine Kapitalgesellschaft - Einfluss des Zinsniveaus und der Gewerbesteuer auf das Bewertungswahlrecht. Deutsches Steuerrecht, 1406-1411.

MLA:
Scheffler, Wolfram, Ramona Christ, and Georg Mayer. "Einbringung von Einzelunternehmen in eine Kapitalgesellschaft - Einfluss des Zinsniveaus und der Gewerbesteuer auf das Bewertungswahlrecht." Deutsches Steuerrecht (2014): 1406-1411.

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Zuletzt aktualisiert 2018-09-08 um 18:38