Auslandsvertrieb: Gestaltungsempfehlungen aus steuerlicher Sicht

Beitrag in einer Fachzeitschrift


Details zur Publikation

Autor(en): Scheffler W
Zeitschrift: RIW - Recht der Internationalen Wirtschaft
Verlag: Deutscher Fachverlag GmbH
Jahr der Veröffentlichung: 2001
Seitenbereich: 321-328
ISSN: 0340-7926


Abstract


Durch die Einschaltung eines ausländischen Vertriebstochterunternehmens lassen sich im Vergleich zum Vertriebsmodell Direktgeschäft steuerliche Vorteile erzielen, sofern die Besteuerung von im Ausland erzielten Gewinnen niedriger ist als die inländische Steuerbelastung. Beim Eigenhändlermodell können die Steuersatzvorteile noch stärker genutzt werden als beim Kommissionärmodell. Dem Steuersatzvorteil des Eigenhändlermodells steht allerdings ein negativer Zeiteffekt gegenüber, da die Lieferung der Produkte an die ausländische Vertriebsgesellschaft als Realisationstatbestand gilt. In dem Beitrag wird untersucht, wie ein inländischer Hersteller seinen Auslands-vertrieb gestalten sollte, wenn das Ziel der Steuerminimierung im Vordergrund steht. Die Empfehlungen hängen davon ab, in welcher Rechtsform der inländische Hersteller sein Unternehmen führt, wie hoch die Besteuerung von ausländischen Einkünften ist und wie sich der Gesamtgewinn auf die Produktions-, Absatz- und Vertriebsfunktion verteilt.



FAU-Autoren / FAU-Herausgeber

Scheffler, Wolfram Prof. Dr.
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre


Zitierweisen

APA:
Scheffler, W. (2001). Auslandsvertrieb: Gestaltungsempfehlungen aus steuerlicher Sicht. RIW - Recht der Internationalen Wirtschaft, 321-328.

MLA:
Scheffler, Wolfram. "Auslandsvertrieb: Gestaltungsempfehlungen aus steuerlicher Sicht." RIW - Recht der Internationalen Wirtschaft (2001): 321-328.

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Zuletzt aktualisiert 2018-09-08 um 06:08