Bedeutung des Stetigkeitsgrundsatzes für die Steuerbilanz

Beitrag in einer Fachzeitschrift


Details zur Publikation

Autor(en): Scheffler W, Binder S
Zeitschrift: Unternehmensteuern und Bilanzen
Verlag: NWB Verlag
Jahr der Veröffentlichung: 2012
Seitenbereich: 891-896
ISSN: 1615-8024


Abstract


Durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurde die Ansatz-stetigkeit eingeführt und die Bewertungsstetigkeit von einer Soll-Vorschrift in eine Muss-Vorschrift umformuliert, die umgekehrte Maßgeblichkeit aufgehoben und durch den Übergang von der formellen zur materiellen Maßgeblichkeit die Möglichkeit eröffnet, steuerliche Wahlrechte im Rahmen der steuerlichen Gewinnermittlung grundsätzlich unabhängig von der Handelsbilanz auszuüben. In diesem Beitrag wird untersucht, wie sich die Änderungen des HGB sowie die Neuausrichtung des Verhältnisses zwischen handels- und steuerrechtlicher Rechnungslegung auf den Anwendungsbereich des Stetigkeitsgrundsatzes in der Steuerbilanz auswirken. Es wird analysiert, bei welchen Sachverhalten der zu den handelsrechtlichen GoB gehörende Stetigkeitsgrundsatz bei der Aufstellung der Steuerbilanz zu beachten ist und bei welchen nicht. Ergänzend wird geprüft, welche speziellen steuerlichen Regelungen bestehen, die dazu führen, dass steuerliche Wahlrechte nicht völlig frei ausgeübt werden können.



FAU-Autoren / FAU-Herausgeber

Binder, Sebastian
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre
Scheffler, Wolfram Prof. Dr.
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre


Zitierweisen

APA:
Scheffler, W., & Binder, S. (2012). Bedeutung des Stetigkeitsgrundsatzes für die Steuerbilanz. Unternehmensteuern und Bilanzen, 891-896.

MLA:
Scheffler, Wolfram, and Sebastian Binder. "Bedeutung des Stetigkeitsgrundsatzes für die Steuerbilanz." Unternehmensteuern und Bilanzen (2012): 891-896.

BibTeX: 

Zuletzt aktualisiert 2018-07-08 um 12:53