Grenzüberschreitende Verlustverrechnung nach der Rechtsprechung des EuGH in der Rechtssache „Marks&Spencer“

Buch (Autor)


Details zur Publikation

Autorinnen und Autoren: Scheffler W
Jahr der Veröffentlichung: 2007
Titel der Reihe: TaxFACTs Schriftenreihe
Band: 2007-02


Abstract


In der Rechtssache „Marks&Spencer“ hat der EuGH festgestellt, dass die Nichtverrechnung von Verlusten ausländischer Tochterkapitalgesellschaften eine Beschränkung der Niederlassungsfreiheit darstellt, wenn im Ausland die Möglichkeiten zur Verlustverrechnung ausgeschöpft sind und im Ausland auch zukünftig keine Verlustnutzung möglich ist. In diesem Beitrag werden die Nachversteuerungs- und die Zurechnungsmethode als Alternativen für eine grenzüberschreitende Verlustverrechnung analysiert. Die Untersuchung zeigt, dass die europarechtlichen Vorgaben dazu führen, dass die Minderung des inländischen Steueraufkommens umso höher ausfällt, je restriktiver die Verlustverrechnungs-möglichkeiten im Ausland sind. Bei der Nachversteuerungsmethode drohen dem Ansässigkeitsstaat des Mutterunternehmens erhebliche Steuerausfälle. Zwar führt auch die Zurechnungsmethode zu einer Minderung des Steueraufkommens. Die Aufkommensverluste sind aber regelmäßig geringer, weil nicht nur die ausländischen Verluste verrechnet werden müssen, sondern auch die Verluste des ausländischen Tochterunternehmens im Inland besteuert werden können.


FAU-Autorinnen und Autoren / FAU-Herausgeberinnen und Herausgeber

Scheffler, Wolfram Prof. Dr.
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre


Zitierweisen

APA:
Scheffler, W. (2007). Grenzüberschreitende Verlustverrechnung nach der Rechtsprechung des EuGH in der Rechtssache „Marks&Spencer“.

MLA:
Scheffler, Wolfram. Grenzüberschreitende Verlustverrechnung nach der Rechtsprechung des EuGH in der Rechtssache „Marks&Spencer“. 2007.

BibTeX: 

Zuletzt aktualisiert 2018-07-08 um 04:23

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