Gemeinsame konsolidierte Steuerbemessungsgrundlage (CCTB) in der EU - Das Ende der Steuerplanung mit Verrechnungspreisen?

Beitrag in einem Sammelwerk
(Buchkapitel)


Details zur Publikation

Autor(en): Scheffler W
Herausgeber: Oestreicher, A.
Titel Sammelwerk: Konzernbesteuerung
Verlagsort: Herne/Berlin
Jahr der Veröffentlichung: 2005
Seitenbereich: 305-331


Abstract


Nach einem von der EU-Kommission vorgestellten Vorschlag zur Neugestaltung der Konzernbesteuerung in der EU soll die Abrechnung des konzerninternen Lieferungs- und Leistungsaustauschs mittels Verrechnungspreisen, die nach dem Grundsatz des Drittvergleichs festgelegt werden, durch eine formelmäßige Aufteilung des Gesamtgewinns mit Hilfe von ausgewählten Schlüsselgrößen ersetzt werden. In diesem Beitrag wird untersucht, ob bei einer formelmäßigen Aufteilung des Gesamtgewinns die Möglichkeiten zu Gewinnverlagerungen beseitigt bzw. zumindest deutlich eingeschränkt werden. Die Analysen machen deutlich, dass die Neuausrichtung des Konzepts für die Erfolgszuordnung nicht lediglich die Buchungstechnik verändert. Weitaus gewichtiger werden die durch die konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage ausgelösten ökonomischen Wirkungen sein. Diese werden vermutlich einen erheblichen Einfluss auf die Steuerpolitik der Mitgliedstaaten der EU ausüben.



FAU-Autoren / FAU-Herausgeber

Scheffler, Wolfram Prof. Dr.
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre


Zitierweisen

APA:
Scheffler, W. (2005). Gemeinsame konsolidierte Steuerbemessungsgrundlage (CCTB) in der EU - Das Ende der Steuerplanung mit Verrechnungspreisen? In Oestreicher, A. (Eds.), Konzernbesteuerung (pp. 305-331). Herne/Berlin.

MLA:
Scheffler, Wolfram. "Gemeinsame konsolidierte Steuerbemessungsgrundlage (CCTB) in der EU - Das Ende der Steuerplanung mit Verrechnungspreisen?" Konzernbesteuerung Ed. Oestreicher, A., Herne/Berlin, 2005. 305-331.

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Zuletzt aktualisiert 2018-10-08 um 00:39