Serielle Handlungsmacht. Eine historische Produktionsstudie zu Serien im öffentlich-rechtlichen Unterhaltungsfernsehen auf Grundlage des Nachlasses von Wolfgang Rademann

Drittmittelfinanzierte Einzelförderung


Details zum Projekt

Projektleiter/in:
Prof. Dr. Kay Kirchmann
Dr. Sven Grampp

Projektbeteiligte:
Sophia Stiftinger

Beteiligte FAU-Organisationseinheiten:
Lehrstuhl für Medienwissenschaft

Mittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektstart: 01.10.2018
Projektende: 30.09.2021


Abstract (fachliche Beschreibung):

Im Projekt soll der (Arbeits-)Nachlass des kürzlich verstorbenen Fernsehproduzenten Wolfgang Rademann auf Grundlage der production studies aufgearbeitet werden. Das Ziel unserer dezidiert mikroskopisch angelegten Produktionsstudie ist es zum einen, die vielgestaltigen und dabei heterogenen Dynamiken eines hochgradig arbeitsteiligen Produktionsprozesses televisueller Serialität medienhistoriografisch beschreibbar zu machen. Zum anderen soll aus diskursanalytischer Perspektive gefragt werden, welche strategischen Operationen und Zuschreibungen dazu führten, dass gerade der Fernsehproduzent Rademann als eine maßgebliche Autorität in Fragen deutschen Unterhaltungsfernsehens über Jahrzehnte hinweg fungieren konnte.


Zuletzt aktualisiert 2019-19-06 um 10:56