Störungsflächenanalyse an Bohrkern- und Aufschlussdaten, Gebiet Obernsees, Fränkisches Becken und in situ-Spannungsanalyse (RACOS® Methode)

Drittmittelfinanzierte Einzelförderung


Details zum Projekt

Projektleiter/in:
Prof. Dr. Helga de Wall

Projektbeteiligte:
Prof. Dr. Helga de Wall
Ines Donhauser

Beteiligte FAU-Organisationseinheiten:
Professur für Geologie unter besonderer Berücksichtigung der Strukturgeologie [Tektonik] und Photogeologie

Mittelgeber: andere Förderorganisation (Geothermie-Allianz Bayern)
Projektstart: 01.02.2018
Projektende: 01.01.2019
Laufzeitverlängerung bis: 31.12.2019


Abstract (fachliche Beschreibung):


Im Rahmen von Untersuchungen zur Struktur des Untergrundes im Zielgebiet des GAB-Forschungsprojektes „Petrotherm“ wurden neben den schon bekannten NW-SE verlaufenden Störungen im Fränkischen Becken auch N-S verlaufende Störungen als bedeutende Lineamente beschrieben. Die Kinematik dieser Strukturen im Paläo- und im in situ Spannungsfeld und damit ihr Reaktivierungspotential sind bislang nicht ausreichend untersucht. In diesem Kurzprojekt (12 Monate) soll eine detaillierte Datenerhebung zum Störungs- und Kluftsystem in einem kleinräumigen Gebiet um die Bohrung Obernsees durchgeführt werden, um das strukturelle Inventar zu erfassen. Mittels der RACOS®-Methode soll an einem Bohrkern aus der Bohrung Obernsees eine Bestimmung der herrschenden in situ-Spannungen durchgeführt werden.



Diese Methodenkombination wurde im Projekt „Petrotherm“ bislang nicht angewendet, wären aber für eine Bewertung des Reaktivierungspotentials von Störungsflächen im Fränkischen Becken und seines Untergrundes von Bedeutung. Mit diesem Kurzprojekt soll daher die Machbarkeit und Nützlichkeit für die Thematik „Ermittlung von Spannungszuständen im Zielgebiet und das Bruchverhaltens ausgewählter Gesteinstypen“ des Gesamtprojektes getestet und die Datenbasis zu dieser Thematik verdichtet werden.



Externe Partner

Gesteinslabor Dr. Eberhard Jahns e.K.

Zuletzt aktualisiert 2018-22-11 um 20:02