Potenziale und Hindernisse für den Einsatz von Experimenten im Geographieunterricht aus der Sicht von angehenden Geographielehrpersonen

Eigenmittelfinanziertes Projekt


Details zum Projekt

Projektleiter/in:
Prof. Dr. Jan Christoph Schubert
Dr. Steffen Höhnle


Beteiligte FAU-Organisationseinheiten:
Lehrstuhl für Didaktik der Geographie

Projektstart: 01.04.2015
Projektende: 31.03.2016


Forschungsbereiche

Professionalisierung von Geographielehrpersonen in Aus- und Fortbildung
Lehrstuhl für Didaktik der Geographie


Abstract (fachliche Beschreibung):


Trotz der vielfach festgestellten großen Bedeutung naturwissenschaftlicher Arbeitsweisen für den Geographieunterricht, scheinen diese im Geographieunterricht nicht sehr häufig verwendet zu werden. Eingebettet in einen größeren Forschungsansatz wurden in diesem Projekt angehende Geographielehrpersonen (N = 233) befragt, welche Potenziale und welche Hinderungsgründe sie für den Einsatz naturwissenschaftlicher Arbeitsweisen im Geographieunterricht wahrnehmen. Die Ergebnisse zeigen bei angehenden Geographielehrpersonen eine positive Bewertung der Chancen, zugleich aber beachtliche Barrieren insbesondere im Sinne zu geringer didaktisch-methodischer Qualifikationen. Auch der organisatorisch-formale Rahmen beim Einsatz von naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen wird als deutliche Hürde wahrgenommen. Beide Aspekte stellen Ansatzpunkte für die Verbesserung der Einsatzhäufigkeit bzw. Unterstützung von Geographielehrpersonen beim Einsatz von naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen dar.



Publikationen

Höhnle, S., & Schubert, J.C. (2016). Hindernisse für den Einsatz naturwissenschaftlicher Arbeitsweisen im Geographieunterricht aus Studierendenperspektive. Ausgewählte Ergebnisse einer empirischen Studie mit Lehramtsstudierenden. GW-Unterricht : eine Zeitschrift des "Forums GW - Verein für Geographie und Wirtschaftserziehung", 142/143, 153-161.

Zuletzt aktualisiert 2018-22-11 um 17:41