Zeichnen im Barock

Drittmittelfinanzierte Einzelförderung


Details zum Projekt

Projektleiter/in:
Prof. Dr. Hans Dickel

Projektbeteiligte:
Dr. Bettina Keller
Jacqueline Klusik-Eckert

Beteiligte FAU-Organisationseinheiten:
Lehrstuhl für Kunstgeschichte
Professur für Kunstgeschichte

Mittelgeber: Stiftungen (Dr. Manfred Roth-Stiftung, Fürth)
Projektstart: 01.04.2017
Projektende: 31.12.2020


Forschungsbereiche

Zeichnung als künstlerisches Medium
Professur für Kunstgeschichte


Abstract (fachliche Beschreibung):


Die Bearbeitung der Erlanger Handzeichnungen des Spätmanierismus und des Barock setzt das Projekt einer Gesamtkatalogisierung des Bestands der bedeutenden Erlanger Sammlung fort.



Ein Sammlungsschwerpunkt liegt auf dem süddeutsch-österreichischen Raum, mit einem besonderen Fokus auf Nürnberger Blättern. Neben Musterblättern, Studien, Nachzeichnungen und Kopien nach Gemälden oder Graphiken sind auch Entwurfszeichnungen vorhanden, darunter auch bisher nicht identifizierte Skizzen für Deckengemälde, die für die im 17. Jahrhundert in Süddeutschland und Österreich einsetzende barocke Deckenmalerei unverzichtbare Bausteine des Werkprozesses darstellten. Ziel ist die heutigen wissenschaftlichen Maßstäben entsprechende genaue Bestandsaufnahme, die technische, ikonographische und funktionale Bestimmung sowie die Diskussion von Zuschreibungsfragen. Das Forschungsprojekt nimmt eine wichtige Vorreiterrolle bei der wissenschaftlichen Erforschung barocker Zeichnungen in der Region ein.



Publikationen

Klusik-Eckert, J. (2018). Gemalte Zeichnung oder gezeichnetes Gemälde? Überlegungen zu der Gattungsgrenze um 1600. In Daniela Bode / Alessandro Nova (Eds.), Jenseits des disegno: Die Entstehung selbständiger Zeichnungen in Deutschland und Italien im 15. Und 16. Jahrhundert. (pp. 162-179). Petersberg: Peter Imhof.

Zuletzt aktualisiert 2018-22-11 um 19:22