BIG-Kompetenzzentrum - bundesweite Koordinationsstelle für die nationale und internationale Verbreitung des BIG-Ansatzes (mit der BARMER GEK)

Drittmittelfinanzierte Einzelförderung


Details zum Projekt

Projektleiter/in:
Prof. Dr. Alfred Rütten

Projektbeteiligte:
Andrea Rivka Wolff

Beteiligte FAU-Organisationseinheiten:
Lehrstuhl für Sportwissenschaft
Lehrstuhl für Sportwissenschaft mit der Ausrichtung Gesundheitsförderung/Public Health/Sozialwissenschaften des Sports

Mittelgeber: andere Förderorganisation (Barmer GEK)
Akronym: BIG-Barmer
Projektstart: 01.08.2011
Projektende: 31.07.2014
Laufzeitverlängerung bis: 31.07.2018


Forschungsbereiche

Public Health und Bewegung
Lehrstuhl für Sportwissenschaft mit der Ausrichtung Gesundheitsförderung/Public Health/Sozialwissenschaften des Sports


Kurzbeschreibung (allgemeinverständlicher Überblick):


Das BIG-Kompetenzzentrum agiert seit 2011 gemeinsam mit der BARMER GEK als bundesweite Koordinationsstelle für die nationale und internationale Verbreitung des BIG-Ansatzes. Der BIG-Ansatz setzt auf Kooperative Planung, Implementierung, Institutionalisierung und Evaluation von bewegungsorientierter Gesundheitsförderung für Menschen in schwierigen Lebenslagen.



Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist ein passgenaues wissenschaftlich fundiertes Beratungs- und Trainingsangebot für Interessenten, die den BIG-Ansatz in ihrem Setting durchführen möchten. Es werden neue zielgruppendifferenzierte Zugangswege zur Prävention über den BIG-Ansatz entwickelt und deren Umsetzung durch Gewinnung kommunaler und regionaler Kooperationspartner unterstützt.



Derzeit betreut das BIG-Kompetenzzentrum im Rahmen des vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit (StMUG) geförderte Projekts BIG.Kompetenz fünf weitere bayerische Kommunen, die mit Hilfe des BIG Manuals den praxisorientierten BIG-Ansatz zur Bewegungsförderung gemeinsam mit den Frauen aus der Zielgruppe und Partnern aus dem Bereich Prävention, Gleichstellung, Integration und Sport bei sich vor Ort umsetzen möchten. Um die Hürde des personellen und zeitlichen Aufwands eines solchen Projekts abzubauen, erhalten beteiligte Kommunen eine Anschubfinanzierung der Gesundheitsinitiative Gesund.Leben.Bayern des StMUG.



 



Zielgruppen



Das BIG-Kompetenzzentrum baut auf den BIG-Ansatz zur Bewegungsförderung mit Frauen in schwierigen Lebenslagen (BIG-Projekte, 2005-2008, 2008-2011). Darüber hinaus erweitert das BIG-Kompetenzzentrum sein Angebot auf neue Zielgruppen in neuen Settings. Es bezieht sich auf Menschen in schwierigen Lebenslagen – neben Frauen können das beispielsweise Kinder und Jugendliche sowie Seniorinnen und Senioren sein. Auch in der betrieblichen Gesundheitsförderung können in der Umsetzung des BIG-Ansatzes fruchtbare Ergebnisse erzielt werden.



Service-Angebot



Der angebotene Service wird über die Beratung bis hin zur Evaluation und Forschung aus einer Hand koordiniert, so dass verschiedene Problemstellungen ineinandergreifend gelöst werden können. Es werden Veränderungsprozesse in Politik und Praxis angestrebt, die Menschen in schwierigen Lebenslagen durch partizipative Verfahren befähigen, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen.



Das Service-Angebot des Kompetenzzentrums gliedert sich in die drei Säulen „Beratung & Projektmanagement“, „Aus- & Weiterbildung“ und „Angewandte Forschung“ mit dem Ziel, die Qualität der Umsetzung und Evaluation des BIG-Ansatzes im jeweils gewünschten Setting sicher zu stellen. Zur weiteren Information lesen Sie bitte das hier zum Download bereitgestellte Informationsblatt. Gerne informieren wir Sie auch persönlich unter den genannten Kontaktdaten.



 


Publikationen

Rütten, A., Frahsa, A., Rosenhäger, N., & Wolff, A.R. (2015). Strukturelle Veränderung, Kontextualität und Transfer in der Gesundheitsförderung: die nachhaltige Implementierung des BIG-Projektes. Gesundheitswesen, 77, 135-136.
Rosenhäger, N., Frahsa, A., & Rütten, A. (2013). Bewegung als Investition in Gesundheit – Zielgruppen erreichen in jedem Alter. In Hochschule Fulda - Fachbereich Oecotrophologie (Eds.), Lebenswelten nachhaltig und gesundheitsförderlich gestalten (pp. 37-38). Fulda, DE: Fulda: Eigendruck.
Frahsa, A., Klement, U., Majzik, Z., Wolff, A.R., & Rütten, A. (2012). Bewegung als Investition in Gesundheit – Das BIG-Projekt: Bewegungsangebote, günstig und wohnortnah von Frauen für Frauen. In Hofmann Jürgen, Turan Günes, Altenberger Helmut, Woerlein Harald (Eds.), Sportwissenschaft und Praxis (pp. 38-47). Augsburg, DE: Hamburg: Feldhaus.
Frahsa, A., Abu-Omar, K., & Rütten, A. (2012). Bewegungsförderung bei sozial Benachteiligten. In Geuter, G. ; Hollederer, A. (Eds.), Handbuch Bewegungsförderung und Gesundheit (pp. 181-194). Bern: Huber.
Rütten, A., & Wolff, A.R. (2012). BIG Manual : Gesundheitsförderung bei Frauen in schwierigen Lebenslagen. Erlangen: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.
Frahsa, A., Abu-Omar, K., & Rütten, A. (2011). Bewegungsförderung bei sozial Benachteiligten. In LIGA.NRW (Eds.), Gesundheit durch Bewegung fördern. Empfehlungen für Wissenschaft und Praxis (pp. 51-58). Düsseldorf: Landesinst. für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen.
Rütten, A., & Frahsa, A. (2009). BIG? BIGGER! Von einem lokalen Forschungsprojekt zu einem Modell guter Praxis der Bewegungsförderung mit Frauen in sozial schwierigen Lebenslagen. In Gesundheit Berlin e.V. (Eds.), Dokumentation 14. bundesweiter Kongress Armut und Gesundheit (pp. 1-8). Berlin, DE: Berlin: Gesundheit Berlin e.V..
Rütten, A., Röger, U., Abu-Omar, K., & Frahsa, A. (2008). Empowerment von Frauen in sozial benachteiligten Lebenslagen: Das BIG-Projekt. Das Gesundheitswesen, 70, 742-747. https://dx.doi.org/10.1055/s-0028-1103262

Zuletzt aktualisiert 2018-06-11 um 17:45