Paarkonstellationen: Zur Ausstattung von barocken Residenzanlagen

Eigenmittelfinanziertes Projekt


Details zum Projekt

Projektleiter/in:
Prof. Dr. Christina Strunck

Projektbeteiligte:
Uta Schneikart

Beteiligte FAU-Organisationseinheiten:
Lehrstuhl für Kunstgeschichte

Projektstart: 02.05.2016


Forschungsbereiche

Geschlechterrollen in der europäischen Kunst (ca. 1500-1800)
Lehrstuhl für Kunstgeschichte


Abstract (fachliche Beschreibung):


Seit Jahrzehnten werden die Ausstattungsprogramme der Hauptrepräsentationsräume barocker Schlossanlagen auf „den Herrscher“ bezogen. Meist spielten die Gemahlinnen der jeweiligen Würdenträger jedoch nicht nur in dynastischer, sondern auch in diplomatischer Hinsicht eine bedeutende Rolle. Christina Strunck widmet sich der Frage, inwiefern die Aufgaben der Herrscherin und die „arbeitsteilige Repräsentation“ in den barocken Bildprogrammen thematisiert wurden. Den Untersuchungsschwerpunkt bilden dabei Treppenhaus und Festsaal als das wirkmächtige Entrée von Residenzanlagen.



Da die dynastisch orientierte Heiratspolitik zur Blüte des Mätressenwesens führte, wurden auch neben-eheliche Paarkonstellationen künstlerisch reflektiert. Uta Schneikart untersucht dies am Beispiel von Schloss Ludwigsburg.



Zuletzt aktualisiert 2018-22-11 um 17:01