Maßnahmen und Empfehlungen für die gesunde Arbeit von morgen

Drittmittelfinanzierte Einzelförderung


Details zum Projekt

Projektleiter/in:
Prof. Dr. Kathrin Möslein


Beteiligte FAU-Organisationseinheiten:
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Innovation und Wertschöpfung

Mittelgeber: Industrie (Ruprechts-Karls-Universität Heidelberg)
Akronym: MEgA
Projektstart: 01.06.2016
Projektende: 30.04.2019


Forschungsbereiche

Future of Work
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Innovation und Wertschöpfung


Abstract (fachliche Beschreibung):

Digitalisierung, Industrie 4.0 und demografischer Wandel – die Arbeitswelt verändert sich rapide. Sie wird digitaler, vernetzter und flexibler. Für Fach- und Führungskräfte bedeutet der Einsatz moderner Technologien nicht nur Entlastung, sondern er stellt auch neue Anforderungen an sie. Unternehmen stehen der Herausforderung gegenüber, für die Gesundheit und Kompetenz ihrer Beschäftigten zu sorgen.

HR- und Gesundheitsmanagement - in digitalisierter Arbeitswelt unverzichtbar

Mit dem im November 2015 gestarteten Projekt "Maßnahmen und Empfehlungen für die gesunde Arbeit von morgen" (MEgA) werden ganzheitliche Konzepte und Methoden für ein modernes HR- und Gesundheitsmanagement in einer digitalisierten und dynamischen Arbeitswelt entwickelt. Dabei werden die Auswirkungen psychischer Belastungen ebenso wie eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Freizeit und gesundheitsförderliche Führung berücksichtigt.

Orientierung auf dem Weg zur gesunden Arbeit wird vor allem kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gegeben. Aufgrund mangelnder Ressourcen gibt es hier oftmals Verunsicherung, welche Gesundheits- und Fördermaßnahmen in Zukunft erforderlich und praktikabel sind.Geeignete Präventionsstrategien erfordert auch der demografische Wandel, durch den sich insbesondere KMU immer häufiger mit dem Fachkräftemangel und den Bedürfnissen einer alternden Belegschaft konfrontiert sehen. Vor allem bei älter werdenden Mitarbeitern gewinnt der Erhalt ihrer Beschäftigungsfähigkeit an Bedeutung.
MEgA: Empfehlungen, Tools, Best Practice

Zu den in MEgA erarbeiteten Werkzeugen zählen Handlungsempfehlungen, praxiserprobte Tools und Leitfäden sowie ein onlinebasiertes Training zur Work-Life-Balance für Beschäftigte. Zudem wird das in Großunternehmen bereits erfolgreich eingesetzte Verfahren der „Gefährdungsbeurteilung Psychische Belastung“ (GPB) an die spezifischen Bedürfnisse von KMU angepasst. Als wissenschaftliches Begleitvorhaben des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Förderschwerpunktes „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen" koordiniert MEgA bundesweit 30 geförderte Verbundprojekte rund um eine präventive Arbeitsgestaltung.

Mit den Erkenntnissen aus dem Förderschwerpunkt sowie eigener Forschung unterstützt MEgA Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen, die Potenziale ihrer Beschäftigten zu entwickeln und dauerhaft zu fördern. Damit können Unternehmen in ihrer Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Netzwerke und die enge Zusammenarbeit mit Akteuren aus Wirtschaft, Politik sowie mit Sozialpartnern sichern den Wissenstransfer in die Unternehmenspraxis. MEgA wird mit Mitteln des BMBF gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) am Karlsruher Institut für Technik (KIT) begleitet.


Zuletzt aktualisiert 2019-11-06 um 11:16