Academy for School Theater and Performative Education

Third party funded individual grant


Project Details

Project leader:
Prof. Dr. Benjamin Jörissen
Prof. Dr. Clemens Risi


Contributing FAU Organisations:
Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Kultur und ästhetische Bildung
Lehrstuhl für Theaterwissenschaft

Funding source: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (ab 10/2013)
Funding source: andere Förderorganisation (Stadt Nürnberg)
Start date: 09/05/2009
End date: 30/09/2015


Research Fields

Transformational dynamics and success conditions in the fields of arts and cultural education
Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Kultur und ästhetische Bildung
Performance Theory and Performance Analysis
Lehrstuhl für Theaterwissenschaft
Contemporary Theatre
Lehrstuhl für Theaterwissenschaft


Abstract (technical / expert description):


Die Akademie für Schultheater und performative Bildung wurde im Mai 2009 an der FAU ins Leben gerufen. Organisatorisch ist sie am Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Kultur, ästhetische Bildung und Erziehung beheimatet und wird von der FAU, der Stadt Nürnberg sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst getragen. Zu den zentralen Aufgabenbeerichen der Akademiearbeit zählt insbesondere die Professionalisierung von Lehrerinnen und Lehrern, die sich im Bereich Schultheater, Szenisches Lernen und Performative Bildung fortbilden möchten. Zentrale Elemente im Fortbildungsprogramm der Akademie sind derzeit Kurse in den Bereichen "Darstellendes Spiel/Theater" und "Szenisches Lernen", die sich sowohl an Anfänger und Interessierte als auch an Lehrkräfte richten, die bereits seit vielen Jahren Theater unterrichten. Im ersten Fall erhalten die Teilnehmer eine umfassende Fortbildung in diversen theatralen Bereichen wie Schauspieltheorie und -praxis, Regie und Dramaturgie, Sprache und Sprechen, Didaktik des Schultheaters, Improvisation sowie Körperarbeit.



Darüber hinaus bietet die Akademie auch ein zweistufiges Kursangebot für den Bereich des Szenischen Lernens (Theater als Unterrichtsmethode) an. In einem zweitägigen Grundkurs werden die Grundlagen und Zielsetzungen des Szenischen Lernens für die unterrichtliche und schulische Arbeit vorgestellt. In verschiedenen Aufbaukursen werden beispielsweise bestimmte Unterrichtsfächer oder unterschiedliche theatrale Verfahren und Ansätze genauer in den Blick genommen.



Im November 2016 hat die Akademie ihre eigenen Räumlichkeiten auf dem ehemaligen AEG-Gelände im Westen Nürnbergs bezogen und ist so Teil der neu entstandenen "Kulturwerkstatt Auf AEG" geworden. Durch den Umzug erhält die Akademie 113 Quadratmeter eigene Fläche zur freien Verfügung. Diese eigenen, frei verfügbaren Räumlichkeiten ermöglichen der Akademie nicht nur eine Ausweitung und Curricularisierung des bisherigen Kursangebots im Bereich der Fortbildung von (Theater-)LehrerInnen, sondern auch eine Erweiterung des Angebots um weitere Themenbereiche und Zielgruppen. In diesem Kontexgt wird die Akademie künftig ihren zentralen Aufgabenbereich als forschende Einrichtung verstärkt wahrnehmen. Dabei soll zunächst die Erforschung des Schultheaters im Zentrum stehen. Darüber hinaus wird die Erforschung performativer Praktiken im Hinblick auf Unterricht und Lehrerprofessionalisierung als Schwerpunkt auf- und ausgebaut. In diesem Kontext interessieren sich die Forschenden insbesondere für d ie Inszenisierungs- und Aufführungspraktiken sozialen bzw. pädagogischen Handelns sowie für den Zusammenhang von körperlichem und sprachlichem Handeln in Erziehungs-, Unterrichts- und Bildungssituationen.



Die Erkenntnisse aus dieser Forschung werden nicht nur zur Weiterentwicklung des angebotenen Kursprogramms beitragen, sondern auch in die Arbeit des Lehrstuhls einfließen. Ziel ist die Entstehung eines Kreislaufs von Forschung und Fortbildung, aus dem heraus wichtige Impulse sowohl für das Schultheater als auch für die Lehrerbildung im Allgemeinen generiert werden können.


Publications

Risi, C. (2018). Die ästhetische Gewalt des Krieges in der Oper. In Aida Bosch; Hermann Pfütze (Eds.), Ästhetischer Widerstand gegen Zerstörung und Selbstzerstörung. (pp. 119-130). Wiesbaden: Springer VS.
Klepacki, T. (2016). Bildungsprozesse im Schultheater. Eine ethnographische Studie. Münster, New York: Waxmann.
Klepacki, L., & Weig, M. (2015). Theaterunterricht(en) – didaktische Grundlagen. Zeitschrift für Theaterpädagogik : Korrespondenzen, 66, 16-20.
Klepacki, L., & Linck, D. (2012). Schule und Theater. In Bockhorst Hildegard, Reinwand Vanessa-Isabelle, Zacharias Wolfgang (Eds.), Handbuch kulturelle Bildung (pp. 633-636). München: kopaed.
Klepacki, L. (2008). Die Dinge und die Texte. Thesen über den (Nicht-)Zusammenhang von Spielobjekten und Erzählungen im Theater. Fokus Schultheater, 59-61.
Klepacki, T. (2008). Wie Theater bildt. Eine vergleichende Studie im Theatergrundkurs an Gymnasien. In V. Jurké, D. Linck, J. Reiss (Eds.), Zukunft Schultheater. Das Fach Theater in der Bildungsdebatte (pp. 61-68). Hamburg: edition Körber-Stiftung.
Klepacki, L. (2007). Die Ästhetik des Schultheaters. Weinheim und München: Juventa.
Klepacki, L. (2004). Schultheater. Theorie und Praxis. Münster: Waxmann.

Last updated on 2019-12-05 at 17:06