Attraktivität hat ihren Preis: hohe reale Wohnkosten, weites Pendeln oder lange Warteschlangen

Wrede M (2019)


Publication Language: German

Publication Type: Journal article

Publication year: 2019

Journal

Book Volume: 5

Pages Range: 7-20

Journal Issue: 1

DOI: 10.1365/s41056-019-00031-2

Open Access Link: https://link.springer.com/article/10.1365/s41056-019-00031-2

Abstract

Höhere Mieten bzw. Immobilienpreise und/oder niedrige Löhne werden auf funktionierenden Märkten die höhere natürliche Standortattraktivität einer Region bzw. ein attraktiveres Angebot öffentlicher Güter ausgleichen, wenn die Menschen Wohn- und Arbeitsort frei wählen können. Wenn Lohn- und Mietenunterschiede zwischen lokalen Wohnungs- und Arbeitsmärkten durch staatliche Preisregulierung
verhindert bzw. reduziert werden, dann führt das in einigen Regionen zu Nachfrage- und in anderen Regionen zu Angebotsüberschüssen. Wanderungsbewegungen, die Versorgungsengpässe verstärken können, werden ausgelöst. Auf Märkten mit Friktionen allerdings haben neben Preisen auch Mengen eine kompensatorische
Funktion. Längere Suchzeiten auf lokalenWohnungs- und Arbeitsmärkten wirken ebenfalls den Anziehungskräften attraktiver Standorte entgegen. Dieser Aufsatz stellt die grundlegendenMechanismen dar und erläutert diese anhand stilisierter Fakten.

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How to cite

APA:

Wrede, M. (2019). Attraktivität hat ihren Preis: hohe reale Wohnkosten, weites Pendeln oder lange Warteschlangen. Zeitschrift für Immobilienökonomie, 5(1), 7-20. https://doi.org/10.1365/s41056-019-00031-2

MLA:

Wrede, Matthias. "Attraktivität hat ihren Preis: hohe reale Wohnkosten, weites Pendeln oder lange Warteschlangen." Zeitschrift für Immobilienökonomie 5.1 (2019): 7-20.

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