Strategien für das Qualitätsmanagement im Rahmen von Industrie 4.0 am Beispiel der messunsicherheitsbezogenen Prozess- und Produktqualität

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Details zur Publikation

Autorinnen und Autoren: Götz J, Akkasoglu G, Otten H, Hausotte T
Herausgeber: Refflinghaus R, Kern C, Klute-Wenig S
Verlag: kassel university press
Verlagsort: Kassel
Jahr der Veröffentlichung: 2016
Tagungsband: Bericht zur GQW-Jahrestagung 2016 in Kassel
Seitenbereich: 247-261
ISBN: 978-3-7376-0084-2
Sprache: Deutsch


Abstract


Der Produktionsstandort Deutschland kann sich im globalen Wettbewerb nur behaupten, wenn ein hoher Grad an Prozesseffizienz und -effektivität verfolgt, erreicht und kontinuierlich verbessert wird. Im Rahmen von Industrie 4.0 wird dieses Ziel vorrangig durch den Ansatz der Steigerung des Automatisierungs- und Vernetzungsgrads sowie der zunehmenden Einbindung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK‑Technologien) in Industrieorganisationen verfolgt.



Durch die damit einhergehenden veränderten Rahmenbedingungen muss auch das Qualitätsmanagement strategisch angepasst werden, um notwendige Fortentwicklungen mittels einer methodisch fundierten Analyse zu ermöglichen. Jegliche Unwägbarkeiten werden anhand umfänglicher Betrachtungsdimensionen durch eine SWOT-Analyse in Verbindung mit einer FMEA berücksichtigt. Hierzu werden die heutigen Stärken und Schwächen des Qualitätsmanagements ebenso analysiert auch im Hinblick auf die Chancen und Risiken der Industrie 4.0. Dabei werden die erschlossenen Perspektiven und Drohpotentiale mit Verwendung einer FMEA tiefergehend untergliedert, um wirkungsvolle Gegenmaßnahmen zu definieren.



Als eines der Ergebnisse der fundierten Analyse bedarf es zur Beherrschung industrieller Risiken der Differenzierung zwischen der beobachteten und den tatsächlichen Fertigungsstreuung von komplexen, mehrstufigen Prozessketten. Dies erfordert eine notwendige Berücksichtigung der Messunsicherheit in der Prozess- und Produktanalyse, um die Güte von Datenauswertungen bewerten und verbessern zu können. In diesem Zuge werden zunächst erste detaillierte Untersuchungen hinsichtlich des Standes der Technik aufgezeigt, um anschließend einen prinzipiellen Ansatz zur Einbindung der Messunsicherheit in die Analyse von Prozessen und Produkten dazulegen. Abschließend werden die Nutzenpotentiale der angestrebten Weiterentwicklung präsentiert.



FAU-Autorinnen und Autoren / FAU-Herausgeberinnen und Herausgeber

Akkasoglu, Gökhan
Götz, Jürgen
Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik
Hausotte, Tino Prof. Dr.-Ing.
Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik
Otten, Heinrich Prof. Dr.
Lehrstuhl für Qualitätsmanagement und Fertigungsmeßtechnik


Einrichtungen weiterer Autorinnen und Autoren

Diehl Stiftung & Co. KG


Zitierweisen

APA:
Götz, J., Akkasoglu, G., Otten, H., & Hausotte, T. (2016). Strategien für das Qualitätsmanagement im Rahmen von Industrie 4.0 am Beispiel der messunsicherheitsbezogenen Prozess- und Produktqualität. In Refflinghaus R, Kern C, Klute-Wenig S (Hrg.), Bericht zur GQW-Jahrestagung 2016 in Kassel (pp. 247-261). Kassel, DE: Kassel: kassel university press.

MLA:
Götz, Jürgen, et al. "Strategien für das Qualitätsmanagement im Rahmen von Industrie 4.0 am Beispiel der messunsicherheitsbezogenen Prozess- und Produktqualität." Tagungsband GQW-Jahrestagung 2016, Kassel Hrg. Refflinghaus R, Kern C, Klute-Wenig S, Kassel: kassel university press, 2016. 247-261.

BibTeX: 

Zuletzt aktualisiert 2019-22-07 um 07:15