EU: Umsetzung des OECD-Aktionsplans gegen unerwünschte Steuergestaltungen

Beitrag in einer Fachzeitschrift


Details zur Publikation

Autorinnen und Autoren: Scheffler W, Herttrich M
Zeitschrift: Wirtschaftsdienst
Verlag: Springer Verlag
Jahr der Veröffentlichung: 2016
Heftnummer: 2
Seitenbereich: 106-113
ISSN: 0043-6275


Abstract


Der am 28. Januar 2016 von der Kommission veröffentlichte Richtlinienentwurf dient primär der Einschränkung von als unerwünscht angesehen Steuergestaltungen. Das ursprüngliche Ziel der GKKB, die steuerlichen Nachteile für grenzüberschreitende Geschäftstätigkeiten zu beseitigen, ist in den Hintergrund getreten. Bereits im Titel kommt zum Ausdruck, dass es sich um eine Anti-BEPS-Richtlinie handelt. Der Entwurf beinhaltet eine allgemeine Missbrauchsvorschrift, Einschränkungen beim Zinsabzug, Regelungen zu hybriden Gestaltungen, eine switch-over clause (Übergang von der Freistellungsmethode zur Anrechnungsmethode), Regelungen zur Hinzurechnungsbesteuerung sowie zur Exit-Besteuerung. Viele der vorgeschlagenen Maßnahmen weisen eine starke Übereinstimmung mit den im deutschen Steuerrecht geltenden Normen auf.



FAU-Autorinnen und Autoren / FAU-Herausgeberinnen und Herausgeber

Kohl, Manuela
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre
Scheffler, Wolfram Prof. Dr.
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre


Zitierweisen

APA:
Scheffler, W., & Herttrich, M. (2016). EU: Umsetzung des OECD-Aktionsplans gegen unerwünschte Steuergestaltungen. Wirtschaftsdienst, 2, 106-113.

MLA:
Scheffler, Wolfram, and Manuela Herttrich. "EU: Umsetzung des OECD-Aktionsplans gegen unerwünschte Steuergestaltungen." Wirtschaftsdienst 2 (2016): 106-113.

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Zuletzt aktualisiert 2018-07-08 um 12:08