Zur geplanten Reform der Erbschaftsteuer

Beitrag in einer Fachzeitschrift


Details zur Publikation

Autorinnen und Autoren: Scheffler W, Wigger BU
Zeitschrift: Betriebs-Berater
Verlag: Verlag Recht und Wirtschaft GmbH
Jahr der Veröffentlichung: 2006
Seitenbereich: 2443-2448
ISSN: 0340-7918


Abstract


Nach einem von der Bundesregierung eingebrachten Gesetzesvorschlag soll bei der Übertragung von Unternehmen die Erbschaftsteuer entfallen, wenn der Erwerber das Unternehmen mindestens zehn Jahre fortführt. In dem Beitrag wird dieser Reformansatz aus konzeptioneller Sicht beurteilt. Neben der Abhängigkeit der Erbschaftsteuer von der Rechtsform des Unternehmens (relative Betrachtung) wird die Höhe der Belastung mit Erbschaftsteuer (absolute Betrachtung) analysiert. Darauf aufbauend werden die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen untersucht und die Erbschaftsteuer aus finanzwis-senschaftlicher Sicht analysiert. Da sich persönliche Steuerbefreiungen besser rechtfertigen lassen als sachliche Steuerbefreiungen, wird vorgeschlagen, Vermögensübertragungen an Ehegatten und Kinder steuerfrei zu stellen. Eine Begrenzung auf bestimmte Vermögensarten, wie sie die geplante Neuregelung vorsieht, lässt sich mit wissenschaftlichen Argumenten nur schwer begründen.



FAU-Autorinnen und Autoren / FAU-Herausgeberinnen und Herausgeber

Scheffler, Wolfram Prof. Dr.
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre


Zitierweisen

APA:
Scheffler, W., & Wigger, B.U. (2006). Zur geplanten Reform der Erbschaftsteuer. Betriebs-Berater, 2443-2448.

MLA:
Scheffler, Wolfram, and Berthold Ulrich Wigger. "Zur geplanten Reform der Erbschaftsteuer." Betriebs-Berater (2006): 2443-2448.

BibTeX: 

Zuletzt aktualisiert 2018-09-08 um 17:38