Entwicklung eines lernenden Umwandlungs- und Dilatometermodells zur virtuellen Prozessauslegung von Presshärtprozessen

Drittmittelfinanzierte Einzelförderung


Details zum Projekt

Projektleiter/in:
Prof. Dr.-Ing. Marion Merklein

Projektbeteiligte:
Alexander Horn

Beteiligte FAU-Organisationseinheiten:
Lehrstuhl für Fertigungstechnologie

Mittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)
Projektstart: 01.07.2019
Projektende: 30.06.2021


Abstract (fachliche Beschreibung):

Ziel
des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung von Umwandlungsmodellen,
die in der numerischen Prozess-Simulation als „virtuelles Dilatometer“
genutzt werden können. Das lernende Modell wird anhand von umfangreichen
Untersuchungen trainiert. Ein besonderer Fokus liegt im Rahmen des
Projekts auf der isothermen Umwandlung des unterkühlten Austenits des
Stahls 22MnB5 in Ferrit, Perlit und Bainit. Dies ist vor allem bei
partiellen Presshärteprozessen von hoher Relevanz. Die nötige Datenbasis
wird mit Hilfe eines Umformdilatometers, sowie begleitenden
Härtemessungen und metallographischen Analysen geschaffen. Eingang
finden hierbei unter anderem die Umwandlungspunkte in Abhängigkeit der
thermomechanischen Lastpfade, die resultierenden Phasenanteile und die
mechanischen Eigenschaften. Ein weiterer wichtiger Teil des
Forschungsprojekts ist die Entwicklung einer Lernfunktion. Das Modell
wird dabei mit Hilfe der vorhandenen Versuchsdaten trainiert. Durch eine
iterative Versuchsplanung können dann ideale Versuchsbedingungen
bestimmt werden, um so den Versuchsaufwand zu minimieren.


Zuletzt aktualisiert 2019-07-08 um 11:22