Luftabsaugungstechnische Effizienzsteigerung in der Galvanik - Optimierte Luftführung mittels Abblas- und Saugvorrichtung

Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung - Teilprojekt

Details zum übergeordneten Gesamtprojekt

Titel des Gesamtprojektes: Luftabsaugungstechnische Effizienzsteigerung in der Galvanik - Optimierte Luftführung mittels Abblas- und Saugvorrichtung


Details zum Projekt

Projektleiter/in:
Prof. Dr.-Ing. Jörg Franke
Julian Praß


Beteiligte FAU-Organisationseinheiten:
Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik

Mittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Akronym: LEGOLAS
Projektstart: 01.07.2019
Projektende: 30.06.2021


Abstract (fachliche Beschreibung):

In vielen kleineren und mittleren Galvanikbetrieben in Deutschland
werden nach wie vor Handgalvaniken eingesetzt, etwa um Kleinserien
effizient bearbeiten zu können oder um neue Verfahren zu testen. Hierbei
sehen sich die Mitarbeiter stets den Dämpfen ausgesetzt, welche aus den
Becken aufsteigen. Um eine zu hohe Giftstoffkonzentration der
Hallenluft zu vermeiden, wird diese über zentrale Absauganlagen bis zu
20 Mal pro Stunde durch Frischluft ersetzt. Neben dem Energieaufwand für
den Luftwechsel muss die Luft bei niedrigen Außentemperaturen
zusätzlich energieintensiv vorgeheizt werden.


Das Ziel des zweijährigen Forschungsprojekts
„Luftabsaugungstechnische Effizienzsteigerung in der Galvanik –
Optimierte Luftführung mittels Abblas- und Saugvorrichtung (LEGOLAS)“
besteht darin, kontaminierte Luft direkt am Ort der Entstehung durch
eine Kombination aus Abblas- und Saugvorrichtung vom Arbeiter und der
Hallenluft fernzuhalten. Hierdurch verringert sich das zu tauschende
Luftvolumen auf einen Bruchteil, die Hallenabsaugung kann mit deutlich
geringerem Luftwechsel betrieben werden und die entsprechende
Heizenergie zur Vorheizung kann drastisch verringert werden. Um dieses
Ziel zu erreichen kooperiert der LS FAPS mit dem
Galvanikanlagenhersteller Rauch Kunststoff- & Galvanotechnik GmbH
(Projektkoordination) sowie den Oberflächenveredelungsbetrieben Zitt
GmbH & Co. KG und Betz-Chrom GmbH sowie dem Lehrstuhl für
umweltgerechte Produktionstechnik der Universität Bayreuth. Projektstart
ist der 01.07.2019.


Externe Partner

Universität Bayreuth
Rauch Kunststoff- & Galvanotechnik GmbH
Zitt GmbH & Co. KG
Betz-Chrom GmbH

Zuletzt aktualisiert 2019-16-08 um 12:41