Recycling in Spätantike und Mittelalter

Eigenmittelfinanziertes Projekt


Details zum Projekt

Projektleiter/in:
Prof. Dr. Ute Verstegen


Beteiligte FAU-Organisationseinheiten:
Lehrstuhl für Christliche Archäologie

Projektstart: 01.10.2016


Abstract (fachliche Beschreibung):

Die
Wiederverwendung älteren Materials ist charakteristisch für
Baukonstruktionen der Spätantike und des Mittelalters. Als Gründe für
diese Praxis werden im Forschungsdiskurs sowohl pragmatische
Vorgehensweisen als auch symbolischen Vorstellungen diskutiert, die je
nach Einzelfall und kulturellem Kontext neu zu hinterfragen sind.

Dies ist kein zeitlich definiertes Projekt, sondern ein Forschungsgegenstand, zu dem am Lehrstuhl in verschiedenen Kontexten Forschungen vorgelegt werden und Arbeiten entstehen.


Publikationen

Verstegen, U. (2016). Recycling, Triumph oder Aneignung? Zum Phänomen der ‚Spolierung’ und dessen kultureller Prägung in Spätantike und Frühislam. In Droß-Krüpe K, Föllinger S, Ruffing K (Eds.), Antike Wirtschaft und ihre kulturelle Prägung. The Cultural Shaping of the Ancient Economy (pp. 267-305). Wiesbaden: Harrassowitz.
Verstegen, U. (2014). Weihedenkmäler aus St. Gereon zu Köln. Spätantike Baustoffwiederverwertung als Ressourceneffizienz oder symbolischer Traditionsbruch? In Busch, Alexandra; Schäfer, Alfred (Eds.), Römische Weihealtäre im Kontext (pp. 433-454). Friedberg.

Zuletzt aktualisiert 2019-12-06 um 11:46