Makroskopische Molekulare Kommunikation: Sender- und Empfängerkonzepte für die Informationsübertragung in flüssigen Medien

Third Party Funds Group - Sub project

Overall project details

Overall project: Makroskopische Molekulare Kommunikation: Sender- und Empfängerkonzepte für die Informationsübertragung in flüssigen Medien

Overall project speaker:
Prof. Dr.-Ing. Robert Schober (Lehrstuhl für Digitale Übertragung)


Project Details

Project leader:
Prof. Dr.-Ing. Robert Schober

Project members:
Prof. Dr. Christoph Alexiou
Prof. Dr.-Ing. Georg Fischer
Dr.-Ing. Harald Unterweger
Dr. Jens Kirchner
Wayan Wicke
Dr.-Ing. Vahid Jamali Kooshkghazi

Contributing FAU Organisations:
Hals-Nasen-Ohren-Klinik - Kopf- und Halschirurgie
Lehrstuhl für Digitale Übertragung
Lehrstuhl für Technische Elektronik
Professur für Nanomedizin
Professur für Technische Elektronik

Funding source: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Acronym: MAMOKO
Start date: 01/11/2018
End date: 31/10/2021


Research Fields

Molecular Communications
Lehrstuhl für Digitale Übertragung


Short description (intelligible to all):

Herkömmliche drahtlose Kommunikationssysteme verwenden elektromagnetische (EM) Wellen zur Informationsübertragung. Dieser Ansatz ist für viele konventionelle Anwendungen, wie z. B. den Mobilfunk oder die Kabelübertragung, gut geeignet. Für Anwendungen, bei denen Netzwerkknoten mit Abmessungen im Nano- oder Mikrobereich kommunizieren müssen oder für Kommunikation in schwierigen Umgebungen, wie z. B. in Flüssigkeiten oder in explosiven Gasen, sind EM-basierte Kommunikationssysteme oft ungeeignet.  Inspiriert durch die Kommunikation und Vernetzung bei Bakterien und Zellen wurde für solche Anwendungen das neue Konzept der molekularen Kommunikation (MK) vorgeschlagen. Dabei werden Moleküle oder sehr kleine Partikel mit Abmessungen im Mikro- bis Nanometerbereich als Informationsträger verwendet. Während die meisten Arbeiten bisher Nano- und Mikroanwendungen – oft mit biologischem oder medizinischem Bezug – im Fokus hatten, wird in diesem Projekt die Eignung von MK für makroskopische, industrielle Anwendungen untersucht. Dabei verspricht MK eine effiziente Kommunikation in Umgebungen, in denen EM-basierte drahtlose Kommunikation nicht anwendbar ist, wie etwa in chemischen Anlagen, flüssigkeitsdurchströmten Rohrleitungen wie Öl- oder Gaspipelines, Luftschächten oder anderen Tunnelsystemen.


External Partners

Technische Universität München (TUM)
Technische Universität Kaiserslautern
Universität Paderborn
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Last updated on 2018-20-12 at 12:51