Blended-Learning: Professioneller Umgang mit Heterogenität

Eigenmittelfinanziertes Projekt


Details zum Projekt

Projektleiter/in:
Prof. Dr. Sabine Martschinke
Rebecca Baumann


Beteiligte FAU-Organisationseinheiten:
Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik mit dem Schwerpunkt Umgang mit Heterogenität

Projektstart: 01.10.2016


Forschungsbereiche

Unterrichts- und Lehrerinnen- und Lehrerbildungsforschung im Grundschulbereich
Institut für Grundschulforschung


Abstract (fachliche Beschreibung):

Das Format Blended-Learning kombiniert die Vorteile von Präsenzveranstaltungen und E-Learning: Die Studierenden arbeiten sowohl selbstständig als auch kooperativ in Präsenz- und Onlinephase im Wechsel. Neben traditionellen (z. B. Textexzerption) finden auch neue Formate der Aufgabenbearbeitung (z. B. Erstellen eines Wikis, einer Onlinepinnwand, einer LearningApp, etc.) Eingang in das Seminarkonzept, sodass sowohl in den Präsenz- als auch in den Onlinephasen neben der Wissensaneignung auch die Medienkompetenz der Studierenden geschult werden kann. Die hohe zeitliche Flexibilität dieser innovativen Lernform ermöglicht den Studierenden neben den inhaltlich relevanten Aspekten rund um Heterogenität in der Grundschule sowie dem (professionellen) Umgang damit auch die Erfahrbarkeit digitaler Lernformen. Über verschiedene Feedbackvarianten wie Multi- oder Videofeedback werden zudem erfolgte Lernprozesse überdacht und reflektiert.

Die qualitative und quantitative Evaluation erfasst zu zwei Messzeitpunkten (zu Beginn und am Ende des Seminars die Entwicklung des Wissens, der Handlungskompetenz, der Selbstwirksamkeit und der Einstellungen zur Heterogenität. Außerdem werden noch zu mehreren Messzeitpunkten evaluative Fragen zum Blended-Learning-Format eingesetzt.

Aktuell wird die Veranstaltung stets in zwei Seminaren (N=60) eingesetzt. Die Förderung erfolgt über das QuiS-Projekt "Digitalisierung in der Lehre".


Zuletzt aktualisiert 2019-27-03 um 13:29