Agentische und kommunale Reputation

Drittmittelfinanzierte Einzelförderung


Details zum Projekt

Projektleiter/in:
Dr. Nicole Hauke

Projektbeteiligte:
Prof. Dr. Andrea Abele-Brehm

Beteiligte FAU-Organisationseinheiten:
Lehrstuhl für Sozialpsychologie mit Schwerpunkt Gender und Diversity

Mittelgeber: andere Förderorganisation (Sonderfonds für wissenschafltliche Arbeiten)
Projektstart: 23.06.2015
Projektende: 27.07.2016


Forschungsbereiche

Soziale Kognition: Agency und Communion
Lehrstuhl für Sozialpsychologie mit Schwerpunkt Gender und Diversity


Kurzbeschreibung (allgemeinverständlicher Überblick):


Hinter dem Rücken anderer Personen schlecht über sie zu sprechen ist ein häufiges Phänomen. Natürlich stören sich Menschen daran, wenn andere negativ über sie sprechen. Aber: Es gibt noch relativ wenig Erkenntnisse darüber, an welchen negativen Inhalten man sich am meisten stört und warum. Fühlt man sich besonders beeinträchtigt, wenn die eigene Leistungsfähigkeit oder die eigene Durchsetzungsfähigkeit angezweifelt werden? Oder fühlt man sich stärker beeinträchtigt, wenn die eigene Moralität oder Hilfsbereitschaft angezweifelt werden? Erste Studien haben gezeigt, dass Personen sich vor allem daran stören, wenn andere negativ über ihre kommunalen Eigenschaften wie z.B. ihre Moralität sprechen. Andererseits gibt es auch Studien, die belegen, dass für den Selbstwert einer Person hauptsächlich agentische Eigenschaften wie Durchsetzungsfähigkeit ausschlaggebend sind. Wieso stören wir uns also darüber, wenn andere negativ über eine Eigenschaft reden, die für unsere Selbstevaluation eigentlich irrelevant ist? Dieses Projekt versucht, Antworten auf diese scheinbar widersprüchlichen Befunde im Forschungsbereich Agency und Communion zu erbringen.



Zuletzt aktualisiert 2018-22-11 um 17:21

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