Entwicklung einer Salzkerntechnologie für den Druckguss

Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung - Gesamtprojekt


Details zum Projekt

Projektleiter/in:
Prof. Dr.-Ing. Carolin Körner


Beteiligte FAU-Organisationseinheiten:
Lehrstuhl für Werkstoffwissenschaften (Werkstoffkunde und Technologie der Metalle)

Mittelgeber: Industrie (INI.FAU (AUDI AG))
Projektstart: 01.07.2009
Projektende: 30.06.2012


Forschungsbereiche

Leichtbauwerkstoffe
Lehrstuhl für Werkstoffwissenschaften (Werkstoffkunde und Technologie der Metalle)


Abstract (fachliche Beschreibung):


Die Darstellung komplexer Geometrien lässt den konventionellen Druckguss schnell an Grenzen stoßen. Die Realisierung geometrisch einfacher Hinterschnitte ist nur durch den Einsatz mechanisch aufwendiger und wartungsintensiver  Schiebertechnologien möglich. Aus dem Sand- und Kokillenguss bekannte Sandkerne mit ihren organischen und anorganischen Bindersystemen halten den verfahrensspezifischen Drücken und Geschwindigkeiten nicht Stand und sind deshalb nicht für die Anwendung im Druckguss geeignet. Die Verwendung verlorener Kerne aus Salz stellt hier eine Lösung dar. Nach dem Abgießen werden die Kerne mittels Hochdruckwasserstrahl vollständig aus dem Bauteil entformt und ermöglichen so die sandfreie Darstellung komplex hinterschnittiger Konturen im Leichtmetall-Druckguss.



Externe Partner

Audi AG


Publikationen

Fuchs, B. (2014). Salzkerntechnologie für Hohlgussbauteile im Druckguss (Dissertation).
Fuchs, B., & Körner, C. (2014). Mesh resolution consideration for the viability prediction of lost salt cores in the high pressure die casting process. Progress in Computational Fluid Dynamics, 14(1), 24-30. https://dx.doi.org/10.1504/PCFD.2014.059197
Fuchs, B., Eibisch, H., & Körner, C. (2013). Core viability simulation for salt core technology in high-pressure die casting. International Journal of Metalcasting, 7(3), 39-45.

Zuletzt aktualisiert 2017-30-06 um 16:53