Interferometer-MMIC und Sensorsystementwurf

Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung - Teilprojekt

Details zum übergeordneten Gesamtprojekt

Titel des Gesamtprojektes: Sichere und interaktive Steuerung von Produktionsanlagen durch vernetzte Umfeldsensorik


Details zum Projekt

Projektleiter/in:
PD Dr. Alexander Kölpin

Projektbeteiligte:
Prof. Dr.-Ing. Dietmar Kissinger

Beteiligte FAU-Organisationseinheiten:
Lehrstuhl für Technische Elektronik

Mittelgeber: BMBF / Verbundprojekt
Akronym: NetGuard6P
Projektstart: 01.01.2015
Projektende: 31.12.2017


Kurzbeschreibung (allgemeinverständlicher Überblick):


Motivation



Industrie 4.0 soll Deutschlands Zukunft als Produktionsstandort sichern. Eines der Hauptthemen ist das dynamische Reagieren von herkömmlichen, bislang unflexiblen Produktionseinrichtungen auf wechselnde Anforderungen und Umgebungseinflüsse. Für die Umsetzung sind nicht zuletzt eine tiefgreifende Interaktion zwischen Werkstücken, Maschinen und menschlichen Eingriffen sowie automatisierte Fertigungsprozesse unumgänglich. Hierbei werden Roboter eine entscheidende Rolle spielen.



Ziele und Vorgehen



Ziel von NetGuard6P ist die Absicherung und Positionierung beweglicher Anlagenteile, wie z.B. Robotern, um adaptiv auf sich ändernde Umgebungsbedingungen oder Produktionsaufgaben reagieren und in Echtzeit eine Interaktion zwischen Mensch und Maschine bzw. zwischen Maschinen zu ermöglichen. Kernfunktionalitäten sind eine virtuelle Schutzhülle zur Kollisionsvermeidung um den Roboter, sowie eine hochaufgelöste, dreidimensionale Erfassung von Bauteilen. Der Roboter soll während seiner Bewegung Ziele erkennen und anfahren, wobei er adaptiv auf Hindernisse reagiert und ihnen ausweicht. Zum Erreichen dieser Ziele werden neuartige Sensoren hochintegriert nach dem Sechstor-Prinzip aufgebaut. Durch die Verschaltung mehrerer Sensoren zu einem cyber-physischen Gesamtsystem kann die Umgebung dreidimensional und hochauflösend erfasst werden.



Innovationen und Perspektiven



Innovationen von NetGuard6P werden ein situationsabhängiges Reagieren von Robotern auf ihre Umgebung in Form einer virtuellen Schutzhülle und die hochaufgelöste dreidimensionale Erfassung von Bauteilen mit Hilfe von Sechstor-Interferometrie sein. Diese neuen Funktionalitäten ebnen den Weg zu einer extrem flexiblen und sicheren Produktion mit Interaktionen zwischen Menschen und Maschinen.



Zuletzt aktualisiert 2018-25-06 um 12:01