Glokalisierte Lebenswelten: Rekonstruktion von Modi des ethischen Urteilens im Geographieunterricht

Drittmittelfinanzierte Einzelförderung


Details zum Projekt

Projektleiter/in:


Beteiligte FAU-Organisationseinheiten:
Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Organisationspädagogik

Mittelgeber: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)
Projektstart: 01.01.2015
Projektende: 30.09.2018


Forschungsbereiche

Menschliches Lernen
Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Organisationspädagogik


Abstract (fachliche Beschreibung):


Glokalisierte Lebenswelten des 21. Jahrhunderts sind gerade in ethischen Bereichen von heterogenen Deutungsangeboten geprägt, die für Entscheidungsprozesse keine einfachen Urteilsformen mehr bereithalten. In Geographiedidaktikdiskursen wird daher gerade beim Thema Globalisierung von einer Verunsicherung und von unterkomplexen Modi ethischen Urteilens ausgegangen. Die Zielsetzung des Projekts besteht einerseits darin, die Bedingungen der Eigenkomplexitätssteigerung auf Seiten der Schüler in Bezug auf ethisches Urteilen anhand der empirischen Rekonstruktion einer geographiedidaktischen Unterrichtseinheit zum glokalisierten Sachlagen zu konkretisieren, um auf diese Weise andererseits im abduktiven Sinne didaktisch-methodische Anhaltspunkte zur Anbahnung komplexer Modi ethischen Urteilens im Geographieunterricht zu identifizieren. Hierzu wurde eine geographische Unterrichtseinheit auf der Basis theoretischer wie empirischer Erkenntnisse entwickelt, die komplexe Modi des Urteilens von Schülern anbahnen soll, indem sie ethische Fragestellungen gezielt verhandelt. Diese wird auf der Grundlage eines methodentriangulierten Forschungsdesigns mit Videografie und Gruppendiskussionen mithilfe der dokumentarischen Methode rekonstruiert.


Zuletzt aktualisiert 2018-22-11 um 18:41