Kooperationsprojekt Universität - Integrierte Gesamtschule Jena

Drittmittelfinanzierte Einzelförderung


Details zum Projekt

Projektleiter/in:
Prof. Dr. Michaela Gläser-Zikuda


Beteiligte FAU-Organisationseinheiten:
Lehrstuhl für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt empirische Unterrichtsforschung

Mittelgeber: andere Förderorganisation (Integrierte Gesamtschule "Grete Unrein", Jena)
Projektstart: 01.10.2008
Projektende: 31.12.2008


Abstract (fachliche Beschreibung):


Die Kooperation zwischen der Integrierten Gesamtschule "Grete Unrein" in Jena und dem Lehrstuhl für Schulpädagogik und Didaktik ist von einer klaren Zielsetzung geprägt. Auf der Basis begleitender Evaluation, schuleigener Entwicklungsdokumentation (z. B. in Form von Entwicklungsportfolios) und regelmäßigen Kooperationstreffen sollen strukturelle und konzeptionelle Merkmale der Schule hinterfragt und gegebenenfalls modifiziert werden. Die Evaluation hat damit einen formativen Charakter. Jede Erkenntnis der begleitenden Erhebungen fließt unmittelbar in die Schulentwicklung ein. Daran ausgerichtet wird das bestehende pädagogische Leitbild aufgearbeitet und neue Konzepte entworfen. Die schulentwicklungsbegleitende Evaluation betrifft die Entwicklung der Schulorganisation, die Personalorganisation und des Unterrichts. Seit der erfolgreichen Rekonstruktion des Schulgebäudes der IGS werden unterschiedliche Ansätze und Konzepte zu einem effektiven, lernfreundlichen und schülergemäßen Schulleben entwickelt und in Probephasen getestet. Dabei werden neue Aufgabenbereiche entstehen, die im Konzept der Schule bedacht werden müssen. Bei der Entwicklung eines neuen Schulethos, das der heutigen Gesellschaft und dem jetzigen Schülerklientel gerecht werden soll, darf die Entwicklung tradierter Unterrichtsmethoden und Unterrichts­orga­ni­sationen nicht vernachlässigt werden. Das modifizierte Schulkonzept soll ein stimmiges Bild von der allgemeinen Schulorganisation bis hin zur Planung, Gestaltung und Reflexion von Unterricht ergeben. Die Kooperation zwischen der IGS und dem Lehrstuhl für Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik soll symbiotisch gestaltet werden. Dabei werden die Expertisen der jeweils beteiligten Akteure (Schulleitung, Lehrer, Wissenschaftler), der Sache dienlich gleichwertig im Reflexions- und Entwicklungsprozess bedacht und gewertet. Der Schwerpunkt der universitären Betreuung ist die Evaluation bestehender Strukturen, subjektiver Theorien der Lehrkräfte und Meinungen von Schülerinnen und Schüler sowie weiterer am Schulleben beteiligter Akteure sowie der Darstellung und Initiierung der Schulentwicklung in bestimmten Problemfeldern.



Zuletzt aktualisiert 2018-22-11 um 18:20