Selbstadaption für zeitschrittbasierte Simulationstechniken auf heterogenen HPC-Systemen

Third party funded individual grant


Project Details

Project leader:
Prof. Dr. Gerhard Wellein

Project members:
Christie Louis Alappat
Thomas Gruber
Julian Hornich

Contributing FAU Organisations:
Professur für Höchstleistungsrechnen
Regionales Rechenzentrum Erlangen (RRZE)

Funding source: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Acronym: SeASiTe
Start date: 01/03/2017
End date: 29/02/2020


Research Fields

Performance Engineering
Professur für Höchstleistungsrechnen
Werkzeuge für Performancemodellierung und Performanceanalyse
Professur für Höchstleistungsrechnen
Hardwareeffiziente Bausteine für dünn besetzte lineare Algebra und stencil-basierten Verfahren
Professur für Höchstleistungsrechnen


Abstract (technical / expert description):


Das Forschungsprojekt SeASiTe stellt sich der Aufgabe, eine systematische Untersuchung von Selbstadaption für zeitschrittbasierte Simulationstechniken auf heterogenen HPC-Systemen durchzuführen. Das Ziel ist der Entwurf und die Bereitstellung des Prototypen eines Werkzeugkastens, mit dessen Hilfe Programmierer ihre Anwendungen mit effizienten Selbstadaptionstechniken ausstatten können. Der Ansatz beinhaltet die Selbstadaption sowohl hinsichtlich relevanter System- und Programmparameter als auch möglicher Programmtransformationen.

Die Optimierung der Programmausführung für mehrere nicht-funktionale Ziele (z.B. Laufzeit oder Energieverbrauch) soll auf einer Performance-Modellierung zur Eingrenzung des Suchraums effizienter Programmvarianten aufbauen. Anwendungsunabhängige Methoden und Strategien zur Selbstadaption sollen in einem Autotuning-Navigator gekapselt werden.



Das Erlanger Teilprojekt beschäftigt sich zunächst mit der modellbasierten Verständnis von Autotuning-Verfahren für reguläre Simulationsalgorithmen am Beispiel verschiedener gängiger Stencilklassen. Dabeisollen mit Hilfe erweiterter Performancemodelle strukturierte Richtlinien und Empfehlungen für den Autotuning-Prozess bzgl. relevanter Code-Transformationen und der Beschränkung des Suchraums für Optimierungsparameter erstellt und für den Autotuning-Navigator exemplarisch aufbereitet werden.

Der zweite Schwerpunkt der Arbeiten besteht in der Erweiterung bestehender analytischer

Performancemodelle und Software-Werkzeuge auf neue Rechnerarchitekturen und der Integration in den Autotuning-Navigator. Darüber hinaus betreut der Erlanger Gruppe den Demonstrator für Stencil-Codes.

Die Gruppe wirkt weiters an der Auslegung des AT-Navigators und der Definition von Schnittstellen mit.

 


External Partners

Universität Bayreuth
Technische Universität Chemnitz

Last updated on 2019-12-04 at 09:00