Politische Literatur


Organisationseinheit:
Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur mit historischem Schwerpunkt

Beschreibung:


Phasen, in denen politische Literatur Hochkonjunktur hat, kehren in der Literaturgeschichte nicht nur regelmäßig wieder, sie sind meist auch Hochphasen der theoretischen und metapoetischen Reflexion des Politischen. Das Forschungsfeld gliedert sich in zwei Schwerpunkte. Der erste zielt auf die systematische Reflexion des Begriffs 'politische Literatur', seiner poetologischen Konzeptionierungen sowie der literaturwissenschaftlichen Modellierungen ab. Der zweite Schwerpunkt verfolgt eine literaturhistorisch-diachrone und gegenwartsbezogen-synchrone Erschließung politscher Schreibweisen.




Zugewiesene Publikationen


Sestu, T. (2018). Lesarten der Gigantomachie. Der Pergamonaltar und Peter Weiss’ Ekphrasis in der Ästhetik des Widerstands. In Joanna Godlewicz-Adamiec, Tomasz Szybisty (Eds.), Literatura a rzeźba/ Literatur und Skulptur. (pp. 301-314). Krakau: imedius.
Bidmon, A. (2017). Sex, Drugs, Abschiebung. "Arabische Jungs" in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. In Hiergeist Teresa (Hrg.), Parallel- und Alternativgesellschaften in den Gegenwartsliteraturen. (pp. 51-79). Würzburg: Königshauen & Neumann.
Illi, M. (2017). Wenn die Lyrik Position bezieht. Politisch sehen lernen mit Bertolt Brechts Kriegsfibel. In Leuschner, Ulrike; Häntzschel, Günter; Hanuschek, Sven (Eds.), Lyrik der fünfziger Jahre. München: edition text+kritik.

Zuletzt aktualisiert 2018-24-10 um 15:30