Deutsch-jüdische Literaturgeschichte


Organisationseinheit:
Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur mit historischem Schwerpunkt

Beschreibung:


Das noch immer junge Forschungsfeld befasst sich mit jüdischen Autoren der deutschen Literatur seit etwa 1750, Diskursen und Bildern des 'Jüdischen' aus jüdischer wie nicht-jüdischer Perspektive, thematologischen Aspekten (z.B. Adaptionen des biblischen Hiob oder des Ahasver-Mythos) sowie allen Erscheinungsformen des literarischen Antisemitismus. Es besteht eine enge Kooperation mit dem Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Gutsche, Niefanger, Schnabel).




Zugewiesene Publikationen


Bidmon, A. (2016). Denkmodelle der Hoffnung in Philosophie und Literatur. Eine typologische Annäherung. Berlin/Boston: De Gruyter.
Och, G., & Meyer-Sickendiek, B. (Eds.) (2015). Der jüdische Witz. Zur unabgegoltenen Problematik einer alten Kategorie. Tübingen: Wilhelm Fink.
Bidmon, A. (2015). "Heal the world" - Das jüdische Konzept Tikkun Olam im zeitgenössischen Denken. Kritische Ausgabe, 28, 39-42.
Bidmon, A. (2015). Stirbt die Hoffnung wirklich zuletzt? Hoffnung zwischen Erwartungsaffekt und kognitivem Richtungsakt in Hilde Domins "Älter werden". In Emmert Claudia, Ullrich Jessica (Eds.), Affekte. (pp. 276-289). Berlin: Neofelis.
Illi, M. (2013). Mascha Kaleko: Verse für Zeitgenossen (1945). In Bannasch Bettina, Rochus Gerhild (Hrg.), Handbuch der deutschsprachigen Exilliteratur. Von Heinrich Heine bis Herta Müller. (pp. 343-349). Berlin: De Gruyter.

Zuletzt aktualisiert 2018-24-10 um 15:30