Mikrosoziologische Fragestellungen, insbesondere in den Bereichen der Geschlechterforschung und der Familiensoziologie


Organisationseinheit:
Professur für qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung

FAU Kontaktperson:
Liebold, Renate Prof. Dr.

Beschreibung:


Es geht um Fragestellungen, die auf den Theorietraditionen der interpretativen Soziologie und des Sozialkonstruktivismus basieren. Dies sind u.a. Fragen nach dem Herstellungsmodus sozial produzierten Wissens, Fragen nach den Konstitutionsbedingungen und Reproduktionsmechanismen spezifischer Formen von Sozialität und Kollektivität, Fragen danach, wie die Verschränkung von Aneignung und Konstruktion sozialer und kultureller Ordnungen gelingt, welches inkorporierte und auch implizite Orientierungswissen dabei zugrunde liegt und wie dieses Wissen anschlussfähig ist an gesellschaftliche Diskurse. Gegenstandbezogen geht es dabei vor allem um eine Soziologie der privaten Lebensformen, Geschlecht und soziale Probleme.




Zugewiesene Publikationen


Liebold, R. (2017). Insignien des Erfolgs. Zur Konstruktion von Elite in Autobiographien. In Philipp Hessinger, Markus Pohlmann (Hrg.), Globalisierung als Auto-Kapitalismus. Studien zur Globalität moderner Gesellschaften. (pp. 153-178). Wiesbaden: Springer VS.
Liebold, R. (2016). Soziologische Betrachtungen 'rund um die Liebe'. In Baur Andreas, Deiss Amely, Mercer Milena, Neddermayer Ina (Hrg.), Dicker als Wasser? Konzepte des Familiären in der zeitgenössischen Kunst. (pp. 166-174). Köln: Snoeck.

Zuletzt aktualisiert 2018-24-10 um 15:04

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